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LEXIKON

berufsbildende Schulen

Ausbildungseinrichtungen, die in erster Linie nicht der Allgemeinbildung dienen, sondern eine berufsbezogene und praktische Lehre anbieten. Die berufsbildenden Schulen sind aus den ehemaligen Gewerbeschulen entstanden. Typenhaft kann man sie grob gliedern in: Berufsschule (berufsbegleitende Teilzeit-Pflichtschule für alle schulpflichtigen Jugendlichen, die in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis stehen; das erste Jahr teilweise als Vollzeitschule: Berufsgrundbildungsjahr), Berufsaufbauschule (zusätzliche Teilzeitschule, die zur Fachschulreife oder zum Zugang zur Sekundarstufe II führt; sie gliedert sich in verschiedene Fachrichtungen und vermittelt eine über die Anforderungen der Berufsschule hinausgehende allgemeine und fachtheoretische Bildung), Berufsfachschule (Vollzeitschule von mindestens einjähriger Dauer, die meist die praktische Berufsausbildung und die Berufsschule ersetzt; bildet für einen speziellen Beruf aus; Erlangung der Fachoberschulreife), Fachschule (Zugang nach abgeschlossener Berufsausbildung oder einschlägiger Berufspraxis; in der Regel 2-jährige Vollzeitschule; Ziel Fachhochschulreife; den Fachschulen zugeordnet sind Berufs-, Fach- und Wirtschaftsakademien) und berufliches Gymnasium (mit einem beruflichen Schwerpunkt; sie bauen auf einem Realschulabschluss auf und führen zur allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife).
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