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LEXIKON

DVD

Abkürzung für Digital Versatile Disc, ein digitaler optischer Datenträger in Form einer mit Aluminium beschichteten, runden Scheibe aus Kunststoff mit einem Durchmesser von 12 cm und einer Dicke von 1,2 mm; wird als Film-, Musik- und Datenspeicher verwendet. Die DVD ist eine Weiterentwicklung der Compactdisc und ist äußerlich von ihr nicht zu unterscheiden. Durch andere Fertigungstechniken und den Einsatz von Laserdioden mit kürzeren Wellenlängen ist die Datendichte der DVD höher als die der Compactdisc. Zudem können die Daten in zwei Schichten aufgebracht und die DVD zweiseitig beschrieben werden, so dass sich je nach Ausführung eine Datenkapazität von 4,7 (einseitig, einschichtig), 8,5 (einseitig, zweischichtig), 9,4 (beidseitig, einschichtig) oder 17 GByte (beidseitig, zweischichtig) ergibt. Die Daten werden im DVD-Player bzw. DVD-Laufwerk durch den gebündelten Strahl einer Laserdiode (Wellenlänge 650 nm) abgetastet. Der Strahl nimmt die Informationen von der DVD auf und wird auf Fotodioden reflektiert. Von dort aus können die Daten elektronisch weiterverarbeitet werden.
Die DVD-Video speichert in Verbindung mit bestimmten Verfahren zur Datenkompression (MPEG-2) z. B. Spielfilme in brillanter Qualität mit Dolby-Surround-Sound und in bis zu acht verschiedenen Sprachversionen. Die DVD-ROM ist als Nachfolger der CD-ROM Datenspeicher für den Einsatz im Computer. Die DVD-Audio dient als Speicher für Musik, die DVD-R bzw. DVD+R und die DVD-RW bzw. DVD+RW sowie die DVD-RAM können vom Nutzer einmal bzw. beliebig oft beschrieben werden.
Weiterentwicklungen der DVD sind die HD-DVD (High Density DVD) u. die Blu-ray Disc, die beide mit einer Laserwellenlänge von 405 nm arbeiten.
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