Ehrfurcht
zu Beginn des 18. Jh. Jahrhunderts geprägter Ausdruck, der zunächst die innere Ergriffenheit gegenüber dem Göttlichen bezeichnet. Für die Pädagogik wurde E.Ehrfurcht im 19. Jh. Jahrhundert durch Goethes „Wilhelm Meisters Wanderjahre“ zu einem zentralen Begriff: Hier ist E.Ehrfurcht ein „höherer Sinn, der nicht von Natur innewohnt, sondern der durch Erziehung gegeben, entwickelt und ausgebildet werden muss“.








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