Farblichtmusik
der Versuch, bestimmten Farben bestimmte Töne zuzuordnen, um neue künstler.künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten zu finden. Diese Zuordnung findet sich bereits in I. Newtons Lehre von der Farbenharmonie, die sich bei L. B. Castel (* 1688, † 1757) seit 1723 auf ein „Farbenklavier“ ausweitete. Die angenommene physiolog.physiologische Entsprechung von Farbe-Licht- u.und Klangempfindung ist ganz subjektiv geblieben. „Farblichtmusik“ bot zuerst der Ungar A. László mit Lichterzeugnissen aus einem Projektionsapparat zu einem gewöhnl.gewöhnlichen Klavier (1925). Bekannt ist die Verwendung eines Farbenklaviers in A. Skrjabins „Prométhée“ (1911). Seit den 1970er Jahren experimentieren P. Sedgley, D. Schönbach u.und J. A. Riedl mit Ton-Farbe-Kombinationen. Bei Farbenorgeln, psychedel.psychedelischer Musik u.und Popmusik-Vorführungen mit Lichteffekten wird F.Farblichtmusik zu einem simultanen Darbietungsprozess von Musik u.und Farbe.









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