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LEXIKON

Farrow

[
ˈfærɔu
]
Mia, eigentlich Maria de Lourdes Villiers-Farrow, US-amerikanische Filmschauspielerin, * 9. 2. 1945 Los Angeles; erster Filmerfolg in „Rosemaries Baby“ 1968 von Roman Polanski; später vor allem durch Rollen in Filmen von Woody. Allen bekannt. Filme u. a.: „Der große Gatsby“ 1974; „Zelig“ 1983; „The purple rose of Cairo“ 1985; „Hannah und ihre Schwestern“ 1986; „Ehemänner und Frauen“ 1992; „Miami Rhapsody“ 1995.
  • Deutscher Titel: Der große Gatsby
  • Original-Titel: THE GREAT GATSBY
  • Land: USA
  • Jahr: 1974
  • Regie: Jack Clayton
  • Drehbuch: Francis Ford Coppola, nach einem Roman von F. Scott Fitzgerald
  • Kamera: Douglas Slocombe
  • Schauspieler: Robert Redford, Mia Farrow, Bruce Dern
  • Auszeichnungen: Oscars 1975 für musikalische Bearbeitung und Kostüme
Nach dem Erfolg von »Der Clou« (1973) dreht Robert Redford einen seiner größten Flops. Die Kritik lässt am »Großen Gatsby« kein gutes Haar, und die Zuschauer bleiben aus. Dabei glaubten die Macher an den großen Erfolg: Starbesetzung, die aufkommende Nostalgiewelle und eine noch nie da gewesene Publicity-Kampagne schienen einen Hit zu programmieren. Redford spielt den ärmlichen Gatsby, der in der wohlhabenden Gesellschaft seine Jugendliebe (Mia Farrow) wiedertrifft. Um ihr Interesse zu wecken, steigt er in dunkle Geschäfte ein, gelangt zwar damit zu Reichtum, aber nicht zu Ansehen unter den scheinbar nun »Gleichgesinnten«.
Der aufwändig ausgestattete Film wird in der Kritik als oberflächlich und kitschig verrissen. Auch in Europa stößt die amerikanische »Erfolgsstory« nur auf geringe Resonanz.
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