Lexikon

Freidenker

englisch freethinker, ein Mensch, der frei von religiösen Dogmen denkt; erstmals 1697 von W. Molyneux als Bezeichnung für die englischen Deisten (E. Herbert von Cherbury, A. A. C. Shaftesbury und ihre Nachfolger) gebraucht. Einzelne französische Enzyklopädisten wie D. Diderot, D. von Holbach und C.-A. Helvétius verbanden dann den Freidenker-Begriff mit der grundsätzlichen Ablehnung nicht nur jeder Offenbarungsreligion, sondern auch der „natürlichen Religion“ und naturgegebener moralischer Gesetze (auch Freigeister genannt). Im 19. Jahrhundert wurden die Freidenker geprägt durch das mechanistische Weltbild der Naturwissenschaft einerseits und durch die sozialrevolutionäre Lehre von K. Marx andererseits (Monismus). Die Welt-Union der Freidenker hat rund 6 Mio. Mitglieder.
Kleinkind
Wissenschaft

Schon Kleinkinder unterscheiden zwischen unwahrscheinlich und unmöglich

Kleinkinder können bereits unterscheiden, ob ein Ereignis unmöglich oder nur sehr unwahrscheinlich ist. Das zeigt eine Studie anhand eines Experiments. Dabei durften Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren ein Spielzeug aus einem Kaugummi-Automaten ziehen. Manche Kinder erhielten jedoch ein Spielzeug, dass sich offensichtlich...

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Wissenschaft

The winner takes it all

Völlig überraschend gewann 2001 der Kroate Goran Ivanisevic das bedeutendste Tennisturnier der Welt: die Wimbledon Championships in London. Eigentlich galt Ivanisevic damals als abgeschrieben. Zwar hatte er in den Jahren 1992, 1994 und 1998 dreimal das Wimbledon-Finale erreicht, konnte danach aber kaum noch nennenswerte Erfolge...

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