Gefühl
psych.psychische Befindlichkeit (z. B. Trauer oder Freude), meist im Gegensatz zur gegenständl.gegenständlichen Wahrnehmung. Die begriffl.begriffliche Erfassung des Phänomens wird durch seine Uneinheitlichkeit erschwert. Die Psychologie u.und Philosophie betrachten das G.Gefühl als fundamentales Monument des menschl.menschlichen Seelenlebens, das dieses tiefer u.und grundsätzlicher formt als Verstand oder Wille. Das wird an Gefühlen wie Liebe, Hass, Angst, Scham, Freude, Lust u. a. bes.besonders deutlich. Mit Gefühlen gehen Veränderungen des Körperzustands einher (z. B. Erhöhung des Pulsschlags), die der willentl.willentlichen Beeinflussung nur schwer zugänglich sind. In der Philosophie wird dieser prinzipielle Charakter des Gefühls ausgedrückt durch den Kierkegaard-Heidegger’schen Begriff der Befindlichkeit oder des Gestimmtseins. Nach dem von W. Wundt vorgenommenen Klassifikationsversuch lässt sich jedes G.Gefühl innerhalb der Dimensionen Erregung/Beruhigung, Lust/Unlust u.und Spannung/Lösung einordnen.









0 Kommentare