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LEXIKON

Gleichstrom

elektr.elektrischer Strom gleichbleibender Richtung, im Gegensatz zum Wechselstrom, dessen Richtung sich periodisch ändert. Reiner G.Gleichstrom entsteht auf chemischem Wege in galvan.galvanischen Elementen oder Akkumulatoren; der durch Gleichrichter oder Generatoren gewonnene G.Gleichstrom enthält einen überlagerten Wechselstromanteil. G.Gleichstrom wird in der Nachrichtentechnik zum Betrieb von Relais, Wählern, Elektronenröhren u.und Transistoren gebraucht, in der Starkstromtechnik für regelbare Motorantriebe, vor allem in Maschinen u.und Elektro-Bahnen, u.und außerdem für galvan.galvanische Anlagen. Für den Transport hoher Leistungen über große Entfernung, bes.besonders in Kabelleitungen, verwendet man Gleichstromübertragung mit Spannungen bis 1 Mio. Volt. Fernmeldeanlagen arbeiten mit G.Gleichstrom bis zu 60 Volt; Straßenbahnen, Obusse, Schnell- u.und Untergrundbahnen betreibt man mit G.Gleichstrom von 500-1500 Volt Spannung.
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