Lexikon
Hämangiọm
[
Blutschwammdas; griechisch
]gutartige Geschwulst, die durch Neubildung und Erweiterung von Blutgefäßen entsteht und in der Haut, aber auch in inneren Organen und im Knochen auftreten kann. Sie ist meist angeboren oder entwickelt sich in den ersten Lebenswochen. Es werden zwei Formen unterschieden: das kapilläre Hämangiom, das aus kleinsten Blutgefäßen besteht und rötlich erscheint, meist an Kopf und Hals, und das kavernöse Hämangiom, das aus weiten Gefäßräumen besteht und rötlich bis bläulich erscheint. Sind mehrere Hämangiome vorhanden, spricht man von Hämangiomatose. Hämangiome bilden sich meist von selbst zurück, manchmal wachsen sie aber auch schnell und stellen eine Belastung dar, wenn sie etwa im Gesicht auftreten. Dann sollten sie mittels Laserbehandlung oder Vereisung (Kryotherapie) entfernt werden.
Wissenschaft
Was Pilze erzählen
Nahrung und Rauschmittel: Pilze begleiten den Menschen seit jeher. Für Archäologen sind sie in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung. von BETTINA WURCHE Satanspilz und Flockenstieliger Hexen-Röhrling: Die märchenhaften Namen mancher Pilze zeigen, dass sie nicht nur eine große ökologische Bedeutung haben, sondern auch tief in...
Wissenschaft
Die weiße Welt
Das Meereis in der Arktis schwindet. Wie wirkt sich die Veränderung auf das Leben im Eis und in der Tiefsee darunter aus? Und was bedeutet das für uns Menschen? Ein Essay der Meeresbiologin und Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Antje Boetius. Eine Landschaft nur aus Eis und Schnee ist etwas ganz Besonderes. Die meisten...