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LEXIKON

Heisenberg

Heisenberg, Werner Karl
Werner Karl Heisenberg
Werner Karl, deutscher Physiker, * 5. 12. 1901 Würzburg,  1. 2. 1976 München; Sohn von August Heisenberg; 19271941 Professor in Leipzig, 19411945 Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik in Berlin, dann Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik (19461955 Göttingen, dann München). Heisenberg entwickelte die Quantentheorie, stellte 1927 die Unschärferelation auf und begründete mit W. Pauli die Quantentheorie der Wellenfelder. Er arbeitete ferner über Kernphysik und Höhenstrahlung (erkannte u. a. 1932 die Protonen und Neutronen als die Bausteine der Atomkerne). Zahlreiche Untersuchungen über eine einheitliche Feldtheorie der Elementarteilchen; die grundlegende Feldgleichung dafür wird populär als Heisenbergsche Weltformel bezeichnet. Nobelpreis 1932. Hauptwerke: „Die physikalischen Prinzipien der Quantentheorie“ 1930; „Die Physik der Atomkerne“ 1943; „Wandlungen in den Grundlagen der exakten Naturwissenschaft“ 1935; „Vorträge über kosmische Strahlung“ 1946; „Physik und Philosophie“ 1959; „Einführung in die einheitliche Feldtheorie der Elementarteilchen“ 1967; „Der Teil und das Ganze“ 1969; „Grenzüberschreitungen“ 1971.
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