Lexikon
Johst
Hanns, deutscher Dramatiker und Erzähler, * 8. 7. 1890 Seerhausen, Sachsen, † 23. 11. 1978 Ruhpolding; 1935–1945 Präsident der nationalsozialistischen Reichsschrifttumskammer; nach expressionistischen Anfängen Hauptvertreter der nationalsozialistischen Literaturauffassung, die in Abwendung von der aufklärerisch-klassischen Tradition eine heroisch-kultische Überhöhung des Deutschtums betrieb; Dramen: „Der junge Mensch“ 1916; „Der Einsame“ (Grabbe-Stück) 1917; „Schlageter“ 1933.
- Erscheinungsjahr: 1916
- Veröffentlicht: Deutsches Reich
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Der junge Mensch
- Genre: Prosa
Der Schauspieler und Kriegsfreiwillige Hanns Johst (* 1890, † 1978) zeichnet in den sieben Bildern seines im Münchner Delphin-Verlag erschienenen Prosastücks »Der junge Mensch« die Wandlung eines jungen Weltverbesserers, der schließlich begraben wird, als reifer Mann seinem Grab entsteigt und ein neues Leben beginnt. – »Der junge Mensch« wird 1919 im Hamburger Thalia-Theater uraufgeführt. – Gleichfalls 1916 erscheinen Johsts Lustspiel »Der Ausländer« (Wolff, Leipzig), die Bauernkomödie »Stroh« (Verlag der weißen Blätter, Leipzig) und der Lyrikband »Wegwärts« (Delphin-Verlag).
- Erscheinungsjahr: 1917
- Veröffentlicht: Deutsches Reich
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Der Einsame. Ein Menschenuntergang
- Genre: Schauspiel in neun Bildern
Hanns Johst (* 1890, † 1978) zeichnet in seinem Schauspiel »Der Einsame« das Leben des deutschen Vormärz-Dramatikers Christian Dietrich Grabbe (* 1801, † 1836) nach, wobei er Grabbe als die Verkörperung der Einsamkeit des »höheren Menschen« interpretiert.
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