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LEXIKON

Kölner Dom

St. Peter
der größte gotische Kirchenbau innerhalb des deutschen Sprachgebiets, mit fünfschiffigem, an der Westseite von zwei 157 m hohen Türmen überragtem Langhaus, dreischiffigem Querhaus und Chor mit Umgang und Kapellenkranz. 1248 wurde mit der Errichtung des Chors begonnen. Die Konzeption stammt von Meister Gerard. Der Chor war 1322 vollendet, die Bauarbeiten an Querhaus, Langhaus und Türmen wurden bis 1560 weitergeführt. Nach alten Plänen betrieb man seit 1842 die Fertigstellung. Der Kölner Dom ist von den Kathedralen in Amiens und Beauvais beeinflusst, aber auch die Sainte-Chapelle in Paris und die Abteikirche in St. Denis haben maßgeblich auf den Dombau eingewirkt. Zur Ausstattung gehören u. a. der Dreikönigsschrein, das Dombild von S. Lochner, das Gero-Kreuz, Pfeilerfiguren, Grabmäler und Chorgestühl (um 1320).
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