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LEXIKON

Kmik

[
die; grch.griechisch
]
das Komische, eine Form menschl.menschlicher Verhaltens- oder Äußerungsweise, die eine Erwartungshaltung durchbricht u.und Ungereimtheiten erzeugt oder aufdeckt. Die überraschende Konfrontation mit einem solchen Missverhältnis ruft als Reaktion ein unwillkürliches u.und erstauntes Lachen hervor. Inhalte u.und Grenzen der K.Komik werden von den gerade gültigen Vorstellungen einer Gesellschaft bestimmt; als Unterhaltung ist K.Komik systemerhaltend, weil sie zur seelischen Entlastung beiträgt. Da sie aber Abweichungen von den gesellschaftl.gesellschaftlichen Normen darstellt u.und menschl.menschliche Schwächen aufzeigt, kann sie auch als systemkritisch oder -feindlich begriffen werden (wie oft bei der Satire). Seit Aristoteles als Mittel der Rhetorik angesehen, findet die K.Komik bes.besonders in der Literatur ihre Ausdrucksform. Unterschieden wird hier zwischen niederer K.Komik, die etwa in der Farce oder der Posse in effekthascherischen, zufälligen Situationen („Situationskomik“) Charaktere verlacht, u.und der höheren K.Komik, die bes.besonders seit der Aufklärung in Komödie u.und Lustspiel den Menschen in seiner Unzulänglichkeit zeigt, aber Konflikte einsichtig löst.
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