Lexikon
Lỵrik
[
griechisch lyra, „Leier“
]Sammelbegriff für Gedichte; neben der Dramatik und Epik die dritte Großform in der Dichtung. Lyrik ist in Verse gegliedert, hat einen besonderen sprachlichen Rhythmus und bedient sich einer bildreichen Sprache mit oft mehrdeutiger Symbolik. Der Sprecher eines Gedichts wird als lyrisches Ich bezeichnet, das mit dem Autor identisch sein kann (aber nicht muss) und dessen subjektive Gedanken, Gefühle oder Erfahrungen es wiedergibt.
Wissenschaft
Tierische Auszeit
Wenn Lebensbedingungen zu schlecht werden, treten manche Tiere die Flucht nach innen an und fahren ihren Stoffwechsel herunter. Auf den Spuren einer tierischen Superkraft. von RALF STORK Die Evolution hat viele Wege gefunden, wie Tiere die Herausforderungen des Winters meistern. Manche setzen auf eine Fettschicht und ein gut...
Wissenschaft
Elektronen im fraktalen Gefängnis
Erstmals wurde eine gebrochene Dimensionalität bei Elektronen entdeckt, die in einem atomaren Fraktal eingeschlossen sind. von DIRK EIDEMÜLLER Fraktale Gebilde sind mit ihrer vielfachen Selbstähnlichkeit nicht nur sehr ästhetisch, sondern auch unter mathematischen Gesichtspunkten ziemlich kurios. Dabei sind Fraktale...