Lexikon
Menschenopfer
die Tötung von Menschen aus kultischen Gründen, um entweder auf Naturvorgänge einzuwirken oder das Wohlwollen der Gottheit (oder der Ahnen) durch ein hohes Opfer zu erlangen oder einem angesehenen Toten Begleiter ins Jenseits mitzugeben. Menschenopfer gehören zu den frühen Stufen fast aller Religionen; eine Grundform ist das Selbstopfer, das später meist durch das Tieropfer abgelöst wurde. Besonders bekannt durch Menschenopfer sind die Azteken- und die afrikanischen Reiche des Sudan. Opfer waren Sklaven, Kriegsgefangene, auch Verbrecher, bei Beisetzungen Frauen und Diener, bei manchen Völkern auch alternde Könige oder Jungfrauen (Mädchenopfer in Mexiko) oder Kinder (Altsemiten).
Wissenschaft
Astronomen finden Biomolekül-Vorstufen in protoplanetarer Scheibe
Die Vorstufen wichtiger Biomoleküle wie Aminosäuren und DNA könnten aus dem Weltall gekommen sein – das vermuten Astronomen schon länger. Ein neuer Fund in der protoplanetaren Scheibe eines Jungsterns stützt dies nun. In der rotierenden Gas- und Staubscheibe um den rund 1305 Lichtjahre entfernten Protostern V883 Orionis haben...
Wissenschaft
Galaktische Gesetzgebung
Exorecht und andere Extravaganzen: Müssen extraterrestrische Besucher irdische Gesetze befolgen? Und was gilt für uns? von RÜDIGER VAAS Es mag sonderbar klingen, sogar unfreiwillig komisch: Juristen denken bereits über Rechtsfragen im Umgang mit außerirdischen Intelligenzen nach, publizieren darüber Artikel in Fachzeitschriften,...
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