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LEXIKON

Moore

Sir (seit 2003) Roger, britischer Filmschauspieler, * 14. 10. 1927 London; wurde bekannt durch populäre TV-Rollen (Ivanhoe, Simon Templar, Lord Sinclair) und als Agent James Bond 007 (19731985); u. a. erfolgreich in „Damals in Paris“ 1955; „Agenten leben einsam“ 1989; „The Quest Die Herausforderung“ 1995.
  • Deutscher Titel: Leben und sterben lassen
  • Original-Titel: LIVE AND LET DIE
  • Land: GB
  • Jahr: 1973
  • Regie: Guy Hamilton
  • Drehbuch: Tom Mankiewicz, nach einem Roman von Ian Fleming
  • Kamera: Ted Moore
  • Schauspieler: Roger Moore, Jane Seymour, Yaphet Kotto
»Mein Name ist Bond James Bond«. Mit diesem unverwechselbaren Erkennungssatz nimmt der Agent »007« im Geheimdienst Ihrer Majestät in jeder Folge seinen Dienst auf. In »Leben und sterben lassen« wird er erstmals vom britischen Schauspieler Roger Moore gesprochen, der damit seinen schottischen Kollegen Sean Connery ablöst.
Seit Beginn der Reihe mit der Folge »James Bond jagt Dr. No« (1962) ist Moore der dritte Darsteller der populären Figur des englischen Schriftstellers Ian Fleming. Nach Connerys fünftem Auftritt gab der Australier George Lazenby ein kurzes, erfolgloses Gastspiel (»Im Geheimdienst Ihrer Majestät«, 1969), dann kehrte »der einzig wahre Bond«, Sean Connery, mit »Diamantenfieber« (1971) zurück.
Lange bleiben die Macher von »Leben und sterben lassen« skeptisch, ob der »Neue« bei den Zuschauern ankommt, doch ihre Sorgen sind unbegründet: Spätestens mit seinem dritten Auftritt (»Der Spion, der mich liebte«, 1977) ist Moore vom Publikum weltweit akzeptiert.
Die Produzenten Saltzman und Broccoli hatten von Anfang an Roger Moore als Titelfigur vorgesehen, doch war er für die Fernsehserie »Simon Templar« unter Vertrag. 1973 klappt es dann: Der »erste richtige Engländer« (Broccoli) spielt den Agenten mit einer gehörigen Portion (Selbst-) Ironie und Witz, britischer Unterkühltheit und, gegenüber seinem Vorgänger, mit noch größerer Lässigkeit.
In seinem Bond-Debüt kämpft Moore in der Karibik gegen Dr. Kananga, einen farbigen Heroin-Fabrikanten, der die Weltherrschaft an sich reißen möchte.
1985 spielt Moore zum siebten und vorerst letzten Mal »007«, ihm folgt Timothy Dalton (1987).
  • Deutscher Titel: James Bond 007 Im Angesicht des Todes
  • Original-Titel: A VIEW TO A KILL
  • Land: Großbritannien
  • Jahr: 1984
  • Regie: John Glen
  • Drehbuch: Richard Maibaum, Michael G. Wilson
  • Kamera: Alan Hume
  • Schauspieler: Roger Moore, Tanya Roberts, Grace Jones, Christopher Walken, Patrick Macnee, Patrick Bauchau
Der machtbesessene Geschäftsmann Max Zorin (Christopher Walken) verkauft das Geheimnis eines amerikanischen Mikrochips an die Sowjetunion. Diese technische Innovation stellt einen wichtigen Baustein der amerikanischen Verteidigung dar. Zorin ist an der weltweiten Vermarktung des Chips interessiert, die bisher von einem amerikanischen Konzern kontrolliert wird. Um dieses Firmenimperium der Computerbranche auszuschalten, plant er bei San Francisco ein Erdbeben: Eine Katastrophe, die der britische Geheimagent James Bond (Roger Moore) in seinem 15. Leinwand-Abenteuer wie gewohnt zu verhindern weiß.
Das Action-Märchen wird mit hohem Aufwand realisiert und zeigt atemberaubende Stunts, wie etwa einen Sprung vom Eiffelturm oder eine gefährliche Befreiungsaktion auf der Golden Gate Bridge.
Roger Moore nimmt mit diesem Film Abschied von seiner Rolle als James Bond und überlässt ab sofort Timothy Dalton das Feld.
  • Deutscher Titel: James Bond 007 In tödlicher Mission
  • Original-Titel: FOR YOUR EYES ONLY
  • Land: Großbritannien
  • Jahr: 1980
  • Regie: John Glen
  • Drehbuch: Richard Maibaum, Michael Wilson
  • Kamera: Alan Hume
  • Schauspieler: Roger Moore, Carole Bouquet, Chaim Topol
Beim Untergang eines Spionageschiffes vor der albanischen Küste versinkt auch der Sender ATAC, mit dem Nuklearangriffe mit Polarisraketen gesteuert werden können. Als der Ex-Marineoffizier Havelock den Versuch unternimmt, den Sender zu bergen, werden er und seine Frau von einem kubanischen Killer ermordet. Agent James Bond (Roger Moore) erhält den Auftrag, den Mörder und seine Auftraggeber zu ermitteln. Havelocks Tochter Melina unterstützt ihn dabei. Die Spur führt das Duo in die Alpen, wo sie auf den griechischen Millionär Kristatos treffen, der sich als der wahre Schurke erweist. Schließlich gelingt es ihnen, den Sender in einem Kloster ausfindig zu machen und zu zerstören, bevor er in die Hände des KGB fallen kann.
Der Verzicht auf überzogene technische Effekte und der ironische Unterton sorgen für solide und spannende Unterhaltung.
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