Lexikon

Prtugal

Gebirgiger Norden

Im Norden rahmen die Flüsse Douro und Minho die stark zertalten Rumpfflächen Hochportugals ein, die mit sommergrünen Laubbäumen und Koniferen bestanden sind. In den niedrigen, küstennahen Abschnitten Nordportugals wechseln sich Wiesen und Felder mit Eichen- und Buchengehölzen ab; zahlreiche kleine Siedlungen zeugen von der intensiven Nutzung dieses Kulturlandes. Dagegen wird im winterkalten Bergland von Trás-o-Montes e Alto Douro nur in den Tälern Ackerbau betrieben; die 500700 m hoch gelegenen Hochflächen werden von Buschwald und Heiden eingenommen. Südlich des Douro schließt sich das 6001000 m hohe Berg- und Hügelland von Beira an. Ihm liegt im Westen eine Küstenebene vor, die zu einer mit Dünen besetzten Lagunenküste überleitet.
Das von Nordosten nach Südwesten verlaufende, durch eiszeitliche Gletscher überformte Granitgebirge der Serra da Estrela erreicht im Zentrum Portugals eine Höhe von 1991 m. Südwestlich davon erstreckt sich parallel zur Küste das Hügelland der Estremadura mit seinen großen Dörfern und weiten Olivenhainen, Weingärten und Getreidefeldern. Am unteren Tejo liegt mit dem Ribatejo-Tiefland eine der fruchtbarsten Regionen Portugals.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Gebirgiger Norden
    2. Flacher bis hügeliger Süden
    3. Ozeanisches Klima
  3. Bevölkerung
    1. Aus- und Einwanderung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Portwein und Kork
    2. Vielseitige Kleinindustrie
    3. Badetourismus
    4. Zweigeteiltes Verkehrsnetz
  7. Geschichte
    1. Staatswerdung
    2. Koloniale Expansion
    3. Reformen und Republik
    4. Die Ära Salazar und die Nelkenrevolution
    5. Europäische Integration
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