Lexikon
Produktiọnstheorie
die Theorie der Produktionsplanung und der mit der Produktion verbundenen Kosten. Grundproblem ist die Ermittlung der funktionalen Zusammenhänge zwischen Ausbringungsmenge als abhängige und Einsatzmengen (Produktionsfaktoren) als unabhängige Variablen, also der sog. Produktionsfunktion, bei einem bestimmten Fertigungsverfahren (Ertragsgesetz). Die Produktionsfunktion und die daraus abgeleitete Kostenfunktion werden zur Lösung von Optimierungsproblemen herangezogen, z. B. zur Ermittlung der Minimalkostenkombination. Neben mikroökonomischen Produktionsfunktionen für Einzelwirtschaften sucht man auch für die gesamte Volkswirtschaft eine makroökonomische Produktionsfunktion als Beziehung zwischen Ausbringung einerseits und Arbeits- und Kapitaleinsatz andererseits zu ermitteln. Hierfür stehen zwei Grundmodelle zur Verfügung, die Leontief-Produktionsfunktion mit starren Einsatzverhältnissen der Produktionsfaktoren und die Cobb-Douglas-Produktionsfunktion, bei der davon ausgegangen wird, dass Kapital und Arbeit gegeneinander austauschbar sind.
Wissenschaft
Draußen-Zeit kann Kurzsichtigkeit vorbeugen
Wegen unseres modernen Lebensstils mit viel Zeit am Bildschirm ist Kurzsichtigkeit in den vergangenen Jahrzehnten weltweit immer häufiger geworden. Zunehmend sind davon auch Jugendliche und Kinder betroffen, die immer früher kurzsichtig werden. Doch das lässt sich verhindern, indem Kinder frühzeitig und regelmäßig Zeit im Freien...
Wissenschaft
Licht ermöglicht Leben
Der Sauerstoff, der dabei als „Abfallprodukt“ entsteht, hat die Erdatmosphäre grundlegend verändert und die Basis für das höhere Leben gelegt. von Bettina Wurche Als sich die Erde vor 4,6 Milliarden Jahre formte, war sie ein lebensfeindlicher Ort: eine Kugel aus glühendem Gestein, übersät von Vulkanen, die permanent Lava und...