Lexikon
Pụrkinje-Phänomen
die von J. E. von Purkinje 1825 beschriebene Erscheinung, dass verschiedenfarbige Flächen, die bei Tag gleich hell erscheinen, bei Dämmerung Helligkeitsunterschiede aufweisen. Das Purkinje-Phänomen rührt daher, dass wir Farben bei hellen Objekten mit den Zapfen in der Netzhaut unserer Augen sehen; bei geringerer Lichtstärke verlagert sich das Sehen dagegen mehr und mehr zu den farbblinden Stäbchen der Netzhaut. Das Purkinje-Phänomen spielt u. a. in der Astronomie bei Helligkeitsschätzungen von Sternen eine Rolle.
Wissenschaft
Verspielt
Punkte sammeln und Level aufsteigen: Was einst Computerspielen vorbehalten war, findet immer häufiger seinen Weg in den Alltag. Welche Psychologie steckt hinter der Gamification? von JAN SCHWENKENBECHER Noch 2.347 fehlen zum Tagesziel von 10.000 Schritten, erst dann bleibt die Serie bestehen. Zum Frei-Kaffee fehlen noch 51 Sterne...
Wissenschaft
Wertvoller Algen-Dschungel
Große Meeresalgen schützen das Klima – und sie sind als nachwachsender Rohstoff vielseitig einsetzbar. Forscher suchen nach Wegen, beides miteinander zu vereinen. von BETTINA WURCHE Grünbraune Algenteile türmen sich am Strand, im Wasser schwappen schlaffe Wedel und Stiele hin und her. Unter der Meeresoberfläche wiegt sich ein...