Racine
[raˈsi:n]
Jean, französ.französischer Bühnendichter, * 21. 12. 1639 La Ferté-Milon, † 21. 4. 1699 Paris; Schilderer u.und Deuter menschlicher, bes.besonders weibl.weiblicher Leidenschaften u.und Konfliktsituationen; benutzte meist griechische, im Spätwerk auch alttestamentl.alttestamentliche Themen als Einkleidung für seine Stücke; weltanschaulich geprägt durch seine jansenist.jansenistische Erziehung im Kloster Port-Royal; klassisch in der Klarheit von Aufbau u.und Sprachfügung; zog sich nach dem Durchfall seiner von den Zuschauern als unsittlich empfundenen „Phädra“ aus dem öffentl.öffentlichen Leben zurück u.und wurde Hofhistoriograph; gilt neben P. Corneille u.und Molière als Klassiker der französ.französischen Bühne. Tragödien: „Andromache“ 1667, dt.deutsch 1751; „Britannicus“ 1669, dt.deutsch 1754; „Berenice“ 1670, dt.deutsch 1888; „Bajazet“ 1672, dt.deutsch 1803; „Mithridates“ 1673, dt.deutsch 1731; „Iphigenie“ 1674, dt.deutsch 1732; „Phädra“ 1677, dt.deutsch 1805; „Esther“ 1689, dt.deutsch 1746.










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