Lexikon

Romnik

kunsthistorischer Stilbegriff für die Zeit ab etwa 1000/1050 bis zum 12./13. Jahrhundert. Die Romanik wurde mit starken regionalen Verzögerungen durch die Gotik abgelöst; im Gegensatz zur Zeit davor (Vorromanik) und danach und zur zeitgleichen Kunst der Ostkirche (Byzanz) lehnte sich insbesondere die romanische Architektur stark an die Formenwelt der Antike an. Die römische Wölbungstechnik, antike Kapitelle und Strukturen wurden aufgenommen und abgewandelt. Aufgrund dessen wurde um 1820 in Frankreich der Begriff Romanik für die Stilepoche geprägt. Typisch für die Kunst und Architektur der Epoche sind eine recht geschlossene, blockhaft geometrische Formgebung, bei der die Einzelelemente klar unterscheidbar, häufig additiv oder sogar nahezu selbständig erscheinen. Im Gegensatz zur struktiv gestaltenden Gotik, die sich von der Île-de-France ausbreitete und regional wandelte, war die Romanik viel stärker von regionalen Schulen geprägt, die sehr unterschiedlich auf die verschiedensten Einflüsse reagierten.
Bei den weiß eingezeichneten Oberflächenströmungen ist der Golfstrom erkennbar.
Wissenschaft

Der Ozean und das Weltklima

Die Erwärmung der Meere verändert das Klima der Erde. Die Ozeane sind wichtig für die globale Klimaregulation. Sie sind der größte CO₂-Speicher der Welt. Von RAINER KURLEMANN Menschen, die an der Küste wohnen, kennen die Wirkung des Wassers auf ihr regionales Wetter. Und für die meisten Klimazonen der Welt gilt: In Meeresnähe...

Hitze, Abkühlung
Wissenschaft

Wie viel Hitze verträgt der Mensch?

Forschende untersuchen, was bei einem Hitzschlag im Körper passiert – und wie wir vorbeugen können. von MARTIN WILHELM ANGLER Kalifornien, im Juli 2019: Eine der größten Hitzewellen sucht die Bay Area heim. Auf einem Parkplatz in Palo Alto bricht eine alte Frau zusammen. Als die Sanitäter eintreffen, ist ihre Körpertemperatur auf...

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