Romạntik
i. e. S.im engeren Sinne die Epoche der dt.deutschen Literatur von 1798 bis um 1830. I. w. S.Im weiteren Sinne ist R.Romantik eine über die romant.romantische Dichtung hinausgreifende Bewegung, die alle Gebiete des geistigen Lebens erfasste u.und das 19. Jh. Jahrhundert hindurch bestimmte. Die großen organ.organischen Einheiten wie Nation, Religion u.und Geschichte traten in das Bewusstsein; ihnen wurde das Individuum eingeordnet. Die R.Romantik legte den Grund zur Geschichtswissenschaft mit einer schöpferisch-begeisterten Schau der Vergangenheit. Die Brüder Schlegel begründeten die Literaturwissenschaft, die Brüder Grimm die Germanistik, F. C. von Savigny die Rechtsgeschichte.
Literatur
Romantik (Literatur) (Kulturtabelle).sgm
| Autoren | Werke |
| Madame de 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 600
350 | Über Deutschland (1810) |
| François Réné Chateaubriand (1768-1848) | Der Geist des Christentums (1802) |
| Novalis [Friedrich Freiherr von Hardenberg] 1772-1801) | Hymnen an die Nacht (1800); Heinrich von Ofterdingen (1802) |
| Friedrich von Schlegel (1772-1829) | Athenäum (1798-1800 zusammen mit A. W. von Schlegel als Herausgeber); Lucinde (1799) |
| Wilhelm Heinrich Wackenroder (1773-1798) | Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders (1797) |
| Ludwig Tieck (1773-1853) | Franz Sternbalds Wanderungen (1798); Phantasus (1812/1816) |
| E. T. A. Hoffmann (1776-1822) | Die Elixiere des Teufels (1815/1816); Die Serapionsbrüder (1819-1821); Lebens-Ansichten des Katers Murr (1819-1821) |
| Heinrich von Kleist (1777-1811) | Amphitryon (1807); Das Erdbeben zu Chili (1807); Das Käthchen von Helbronn (1808) |
| Clemens Brentano (1778-1842) | Godwi (1801); Die Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl (1817) |
| Achim von Arnim (1781-1831) | Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau (1818); Des Knaben Wunderhorn (1806-1808; Hrsg. zusammen mit C. Brentano) |
| Adelbert von Chamisso (1781-1838) | Peter Schlemihls wundersame Geschichte (1814) |
| Brüder Grimm (Jacob Grimm; 1785-1863, Wilhelm Grimm; 1786-1859) | Kinder- und Hausmärchen (1812-1822); bedeutende Arbeiten zur deutsche Sprache und Literatur (erste Bde. des Deutschen Wörterbuchs; 1854-1862) |
| Lord Byron (1788-1824) | Ritter Harolds Pilgerfahrt (1812-1818); Manfred (1817); Don Juan (1819-1824) |
| Joseph von Eichendorff (1788-1857) | Ahnung und Gegenwart (1815); Aus dem Leben eines Taugenichts (1826); Gedichte (1837) |
| Percy Bysshe Shelley (1792-1822) | Feenkönigin (1813); Die Cenci (1819); Der entfesselte Prometheus (1820) |
| Alexander S. Puschkin(1799-1837) | Eugen Onegin (1825-1832); Boris Godunow (1831) |
| Victor Hugo (1802-1885) | Der Glöckner von Notre Dame (1831) |
| Juan Eugenio Hartzenbusch (1806-1880) | Die Liebenden von Teruel (1837) |
Romantik (Literatur) (Kulturtabelle).sgm kulturtabellen
Frühromantik (Jenaer Romantik), ca. 1797-1804
Sie begann in Berlin mit W. H. Wackenroders „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ u.und erreichte ihren Höhepunkt in Jena. Die Leistung dieses Kreises, dem A. W. u.und F. von Schlegel, L. Tieck, W. H. Wackenroder u.und Novalis angehörten, war in erster Linie die theoret.theoretische Grundlegung der romant.romantischen Dichtung (A. W. von Schlegel, „Schöne Literatur und Kunst“ 1801-1804). Die wichtigsten literaturkrit.literaturkritischen Arbeiten erschienen in der Zeitschrift Athenäum. Im Gegensatz zur Klassik formte die R.Romantik ein mehr dynamisch-dionys.dynamisch-dionysisches Bild der griech.griechischen Antike. F. von Schlegel erhob die Forderung nach einer „progressiven Universalpoesie“. In den Dichtungen der Frühromantik kam ein stimmungsvolles Neuerlebnis der Landschaft u.und des MAMittelalters zum Durchbruch. In der Auseinandersetzung mit Goethes Wilhelm Meister entstanden mehrere Entwicklungsromane. Dichterisch trat vor allem Novalis hervor: „Hymnen an die Nacht“, „Die Lehrlinge zu Sais“, „Heinrich von Ofterdingen“.
Athenäum img
Hochromantik (Heidelberger Romantik), ca. 1804-1815
Das Zentrum der
Hochromantik
(1804-1815, auch jüngere R.Romantik u.und mittlere R.Romantik genannt) war der Kreis der Heidelberger Romantik, daneben bildeten sich Schwerpunkte in Dresden u.und Berlin. Sie brachte vor allem eine Besinnung auf nationale Literatur (J. von Görres, „Deutsche Volksbücher“) u.und Geschichte. C. Brentano u.und A. von Arnim gaben die Volksliedsammlung „Des Knaben Wunderhorn“ heraus. J. u.und W. Grimm sammelten die „Kinder- und Hausmärchen“. Der volkstüml.volkstümlichen Frömmigkeit u.und den ungetrübten Landschaftsbildern J. von Eichendorffs stehen die fantast.fantastischen Erzählungen E. T. A. Hoffmanns gegenüber.Arnim, Achim von img
Spätromantik, ca. 1815-1830
Zentren der
Spätromantik
waren Wien (kath.katholische Spätromantik), Berlin, Nürnberg u.und Schwaben. Zu nennen sind F. de la Motte-Fouqué, A. von Chamisso u.und Z. Werner. In der Schwäbischen Romantik (bis 1850), zu der L. Uhland, G. Schwab, J. Kerner, W. Müller u.und W. Hauff gehörten, erwachte noch einmal die Liebe zum MAMittelalter u.und zum Volkstum. Dem Wesen der R.Romantik entsprach am meisten die Gattung der Lyrik u.und der mit lyrischen Einlagen aufgelockerten Erzählung. Das Drama wurde wenig gepflegt u.und blieb meist Lesedrama. Bedeutsam war die Shakespeare-Übersetzung von A. W. von Schlegel u.und L. Tieck (1797-1801).Europäische Romantik
Die R.Romantik hatte gleichzeitige Entsprechungen in ganz Europa. In den osteurop.osteuropäischen Ländern rief das erwachte Nationalbewusstsein das Entstehen der einzelnen Nationalliteraturen hervor. Bedeutsam für
Russland
(A. S. Puschkin, M. J. Lermontow) wurde die dt.deutsche u.und englische RRomantik. Italien
orientierte sich an Deutschland u.und Frankreich; Ausdruck fanden das Streben nach polit.politischer Unabhängigkeit u.und das „Werthergefühl“ (U. Foscolo, A. Manzoni, G. Leopardi). Auf der Grundlage von J.-J. Rousseaus individueller Seelenkultur wurde in Frankreich
F. R. Chateaubriand dichter.dichterisches Vorbild mit Wirkung auf die französ.französische Lyrik u.und Lord Byron. Neben A. de Vigny, dem an Lord Byron orientierten A. de Musset, A. de Lamartine, G. Sand, dem auf den Symbolismus weisenden C. Nodier u. a. war V. Hugo die hervorragendste Gestalt; er führte die histor.historische Erzählung zur Vollendung u.und schuf mit dem Vorwort zu „Cromwell“ 1827 das romant.romantische Manifest. Humanitär u.und sozialkritisch war die Haltung der R.Romantik in England
. Vom Sturm u.und Drang ausgehend, folgte sie der natürl.natürlichen Inspiration des Genies. Theoretiker war W. Godwin; W. Blake u.und der volkstüml.volkstümliche R. Burns schlugen eine Brücke von der Aufklärung her. T. Carlyle brachte Goethe u.und die dt.deutsche R.Romantik der englischen R.Romantik nahe. Die spezifisch englische R.Romantik verkörpern u. a. W. Wordsworth, S. T. Coleridge, Sir W. Scott, P. B. Shelley, Lord Byron u.und J. Keats.Puschkin, Alexander Sergejewitsch img
Bildende Kunst
Romantik (Kunst) (Kulturtabelle).sgm
| Künstler | Werke |
| Francisco José de Goya (1746-1828) | Saturn verschlingt eines seiner Kinder (1819-1823); Die Erschießung der Aufständischen am 3. Mai 1808 in Madrid (1814); Hexensabbat |
| William Blake (1757-1827) | Buchillustrationen; Der Simonie-Papst (1824-1827); Paolo und Rancesco im Wirbelwind der Liebenden (1824-1827) |
| Caspar David Friedrich (1774-1840) | Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818); Die gescheiterte Hoffnung im Eismeer (1821) |
| William Turner (1775-1851) | Regen, Dampf und Geschwindigkeit (1844) |
| John Constable (1776-1837) | Der Heuwagen (1821); Stonehenge (1836) |
| Philipp Otto Runge (1777-1810) | Die Hülsenbeck’schen Kinder (1805/06); Der Morgen (1808/09) |
| Jean Auguste Dominique Ingres (1780-1867) | Das türkische Bad (1862) |
| Théodore Géricault (1791-1824) | Das Floß der Medusa (1819) |
| Eugène Delacroix (1798-1863) | Die Frauen von Algier in ihrem Gemach (1834) |
Romantik (Kunst) (Kulturtabelle).sgm kulturtabellen
Die dt.deutsche Malerei der R.Romantik fasst die Natur als Spiegel subjektiven Erlebens auf u.und bevorzugt als erhabenes Motiv die Landschaft. Die im Gegensatz zu den zeitlosen klass.klassischen „heroischen Landschaften“ jahreszeitlich gebundenen Bilder von C. D. Friedrich u.und C. G. Carus sind Metaphern der Geschichtlichkeit des menschl.menschlichen Geistes; in den Werken P. O. Runges wird das Licht der Tageszeiten zum Ausdrucksmittel der Beseelung der Natur durch die Kunst. Die romant.romantischen Landschaftsbilder sind nicht mehr aus Requisiten komponiert, sie weisen durch ihre Ausschnitthaftigkeit auf das Unbegrenzte des Universums hin, der Betrachter wird in die dargestellte Stimmung einbezogen. Weitgehend frei von den bei Friedrich, Carus u.und Runge zu bemerkenden allegorisierenden Tendenzen sind die atmosphär.atmosphärischen Landschaften des zum Friedrichkreis gehörenden Norwegers J. C. C. Dahl u.und des Heidelbergers K. Rottmann.
Runge, Philipp Otto: Der Morgen img
Die Nazarener stellten mit ihren Historienbildern die kirchl.kirchliche Tradition in Gegensatz zum Subjektivismus der norddt.norddeutschen Landschaftsmalerei. Schon früh zeigte sich - gefördert durch die Illustration der romant.romantischen Märchensammlungen - eine Neigung zur Flucht in die Idylle. Das „Altdeutsche“ wird zum Symbol des Künstlertraums von einer guten alten Zeit. Die beschaul.beschaulichen Holzschnitte L. Richters u.und die Märchenbilder M. von Schwinds führen bereits in die friedliebende kleinbürgerl.kleinbürgerliche Welt der Biedermeierzeit.
Die in der romant.romantischen Malerei vollzogene Abkehr von klass.klassischen Harmoniegesetzen tritt auch in der Architektur in Erscheinung. Während die bedeutenden klassizistischen Bauwerke entstanden, begann bereits - von England ausgehend - eine Wiederaufnahme gotischer Formen; die Neugotik bestimmte kirchliche u.und profane Bauten.
Außerhalb Deutschlands finden sich romant.romantische Wesenszüge vor allem in England, von dem die Bewegung ausging. J. Constable u.und W. Turner malten das atmosphär.atmosphärische Erscheinungsbild der Natur. Beide gelten als Vorläufer der Impressionisten. In W. Blake, der an die Tradition der englischen Buchmalerei des MAMittelalters anknüpfte, kulminierte die romant.romantische Verbindung von restaurativen Tendenzen, literarisch-gedankl.literarisch-gedanklicher Ausrichtung u.und religiöser Mystik. So wurde er zu einem Vorläufer der Präraffaeliten, die ihrerseits wiederum von den Nazarenern ausgingen. In den roman.romanischen Ländern blieben die klassizist.klassizistischen Strömungen vorherrschend. E. Delacroix, der Hauptvertreter der romant.romantischen Malerei in Frankreich, nahm in seinen historischen u.und exotischen Motiven mit skizzenhafter Pinselhandschrift den unvermischten Farbauftrag der Impressionisten vorweg, die sich aber entwicklungsgeschichtlich nicht an ihn, sondern an die intime Landschaftskunst der Schule von Barbizon (C. Corot, C. Daubigny, T. Rousseau) anschlossen.
Musik
Romantik (Musik) (Kulturtabelle).sgm
| Komponisten | Werke |
| Carl Maria von Weber (1786-1826) | Der Freischütz (1821) |
| Gioacchino A. Rossini (1792-1868) | Die Italienerin in Algier (1813); Der Barbier von Sevilla (1816) |
| Franz Schubert (1797-1828) | Lieder: Erlkönig (1815); Winterreise (1827); Sinfonie: Die Unvollendete (1822) |
| Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) | Sommernachtstraum-Ouvertüre (1826/1842); Hebriden-Ouvertüre (1832) |
| Frédéric Chopin (1810-1849) | Klavierkonzerte; Klavierstücke („Trauermarsch“) |
| Robert Schumann (1810-1856) | Lieder: Dichterliebe (1840); Frauenliebe und -leben (1840); Klavierstücke: „Kinderszenen“ (1838) |
| Franz von Liszt (1811-1886) | Sinfonische Dichtungen (Les Préludes, 1854); Klavierstücke |
| Giuseppe Verdi (1813-1901) | Nabucco (1942); Rigoletto (1851); La Traviata (1853); Othello (1887) |
| Richard Wagner (1813-1883) | Der fliegende Holländer (1843); Tannhäuser (1845); Lohengrin (1850) |
| Charles Gounod (1818-1893) | Margarethe/Faust (1859) |
| Bedřich (Friedrich) Smetana (1824-1884) | Die verkaufte Braut (1866); Mein Vaterland (1872-1879) |
| Anton Bruckner (1824-1896) | 10 Sinfonien, 3 Messen, Chorwerke |
| Johannes Brahms (1833-1897) | 4 Sinfonien, Lieder; Klavierkonzerte |
| Camille Saint-Saëns (1835-1821) | Samson und Dalila (1877); 5 Sinfonien, sinfonische Dichtungen: „Danse macabre“ (1874) |
| Georges Bizet (1838-1875) | Carmen (1875) |
| Pjotr I. Tschaikowskij (1840-1893) | Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll (1875); Opern, Sinfonien; Ballette: Schwanensee (1877) |
| Edvard Grieg (1843-1907) | Klavierkonzert (1868); Peer-Gynt-Suite (1875) |
Romantik (Musik) (Kulturtabelle).sgm kulturtabellen
Bestimmend sind im Einzelnen bes.besonders die Vorliebe zu kleinen Formen auf der einen Seite, pathet.pathetische Theatralik mit ihrer Ausuferung der Mittel auf der anderen Seite. Die häufig durchkomponierten Liedvertonungen von F. Schubert, R. Schumann, J. Brahms u.und H. Wolf, ein wesentlicher u.und spezifisch dt.deutscher Beitrag der romant.romantischen Musik im allg.allgemeinen Sinn, weisen der Gattung neue Wege. Neu ist auch das lyrische Stück für Klavier (E. Grieg, R. Schumann) u.und das Lied ohne Worte (F. Mendelssohn-Bartholdy). Schon in diesen kleinen Formen fällt die Erweiterung des Ausdrucksbereichs auf (etwa durch Bevorzugung entfernter Tonarten), die Großformen erfahren einen gewaltigen Zuwachs der Dimension, der in der Sinfonik von J. Brahms, A. Bruckner, A. Dvořák, P. I. Tschaikowskij u.und G. Mahler gipfelt. Die erste romantische - vom Komponisten ausdrücklich als solche bezeichnete - Oper ist „Der Freischütz“ von C. M. von Weber (1821). Ein Höhepunkt ist die Erneuerung der Idee des Gesamtkunstwerkes durch R. Wagner, ebenso die französische große Oper u.und G. Verdis Schaffen. Neu ist die Ausschöpfung der Möglichkeiten einzelner Instrumente bes.besonders durch das neu entstandene Virtuosentum (Geige durch N. Paganini, Klavier durch F. Chopin u.und F. Liszt). Spezifisch für das 19. Jh. Jahrhundert ist ferner die literarisierende Form der Programmmusik.
Schubert, Franz img
Brahms, Johannes img
Die historisierende Richtung der literar.literarischen R.Romantik führte auf musikal.musikalischem Gebiet zur Wiederentdeckung des Werks von J. S. Bach (durch Mendelssohn-Bartholdy) sowie zu einer Wiederbelebung der Polyphonie (Caecilianismus, M. Reger). Die Besinnung auf das nationale Erbe rief in vielen Ländern die sog. Nationalromantik ins Leben (Russland: M. Glinka, A. Borodin, M. Balakirew, M. Mussorgskij u.und N. Rimskij-Korsakow; Skandinavien: E. Grieg, N. W. Gade; England: E. Elgar; Frankreich: C. Gounod, G. Meyerbeer, C. Franck, C. Saint-Saëns).
Kennzeichnend ist schließlich die allmähl.allmähliche Trennung einer eigenständigen Unterhaltungsmusik (Salonmusik, Modetänze, Operette) von der immer schwierigeren Kunstmusik sowie die Ausbreitung des Laienmusizierens, z. B. in der Hausmusik u.und im Chorwesen.
Das Ende der R.Romantik in der Musik ist ebenso problematisch wie der Begriff selber. Z. T. spricht man, in der Terminologie der Zeit, schon ab 1890 von einer „Moderne“. Gewöhnlich wird das Ende der Periode mit dem Beginn der Atonalität um 1910 gleichgesetzt, wobei viele ihrer Tendenzen weit in die Musik des 20. Jh. Jahrhunderts hineinreichen (als sog. „Spätromantik“).
Philosophie
Ein grundsätzl.grundsätzlicher Unterschied zum Idealismus der Klassik wird heute in der Philosophie nicht mehr gesehen. Die Vertreter wie F. J. W. Schelling, der spätere J. G. Fichte, Novalis, F. Schleiermacher betonten gleicherweise Geist bzw. Bewusstsein wie Gefühl, Ahnung, Unbewusstes. Neu war die romantische Ironie als Ausdruck der Überlegenheit des genialen Menschen. Im Mittelpunkt der romant.romantischen Philosophie standen die Kunst, bes.besonders die Dichtung, u.und die Religion.















1 Kommentar