Lexikon
Romạntik
Frühromantik (Jenaer Romantik), ca. 1797–1804
Sie begann in Berlin mit W. H. Wackenroders „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ und erreichte ihren Höhepunkt in Jena. Die Leistung dieses Kreises, dem A. W. und F. von Schlegel, L. Tieck, W. H. Wackenroder und Novalis angehörten, war in erster Linie die theoretische Grundlegung der romantischen Dichtung (A. W. von Schlegel, „Schöne Literatur und Kunst“ 1801–1804). Die wichtigsten literaturkritischen Arbeiten erschienen in der Zeitschrift Athenäum. Im Gegensatz zur Klassik formte die Romantik ein mehr dynamisch-dionysisches Bild der griechischen Antike. F. von Schlegel erhob die Forderung nach einer „progressiven Universalpoesie“. In den Dichtungen der Frühromantik kam ein stimmungsvolles Neuerlebnis der Landschaft und des Mittelalters zum Durchbruch. In der Auseinandersetzung mit Goethes Wilhelm Meister entstanden mehrere Entwicklungsromane. Dichterisch trat vor allem Novalis hervor: „Hymnen an die Nacht“, „Die Lehrlinge zu Sais“, „Heinrich von Ofterdingen“.
- Einleitung
- Literatur
- Frühromantik (Jenaer Romantik), ca. 1797–1804
- Hochromantik (Heidelberger Romantik), ca. 1804–1815
- Spätromantik, ca. 1815–1830
- Europäische Romantik
- Bildende Kunst
- Musik
- Philosophie
Wissenschaft
Wie Roboter für das Leben lernen
Damit Roboter sinnvoll handeln können, reicht es nicht, Texte und Bilder aus dem Internet zu nutzen. KI-Roboter brauchen außerdem perfekte 3D-Simulationen und lehrreiche Daten aus der realen Welt. von ULRICH EBERL Sogar der „New York Times“ war sie eine Reportage wert: die stehende Welle des Eisbachs am südlichen Rand des...
Wissenschaft
Die Unlust zum Datenteilen
Was treibt den wissenschaftlichen Fortschritt an? Alles Mögliche könnte man hier nennen: Neugier, einen offenen Geist, auch harte Arbeit. Doch nehmen wir es mal ganz pragmatisch: Zumindest in den Naturwissenschaften mit ihren Hochdurchsatz-Methoden sind es heutzutage vor allem die Daten, die sie immer weiter voranbringen. Nicht...
