Lexikon

Slow-Virus-Infektion

[ˈslɔu-]
Bezeichnung für Infektionskrankheiten des Zentralnervensystems bei Mensch und Tier, die durch Viren und wahrscheinlich Prionen hervorgerufen werden, eine monate- bis jahrelange Inkubationszeit haben und durch einen langsam fortschreitenden Verlauf mit meist tödlichem Ausgang charakterisiert sind. Hierzu zählen u. a. die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE), Kuru, die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und die Scrapie der Schafe. Diskutiert wird die Möglichkeit, dass weitere degenerative Erkrankungen des Zentralnervensystems wie Multiple Sklerose, die Parkinson'sche Krankheit und die Alzheimer'sche Krankheit ebenfalls zu den Slow-Virus-Infektionen gehören.
Quantensimulationen
Wissenschaft

Heiße Spuren

Materialien, die zugleich fest und flüssig sein können, überraschend heilsame Protein-Moleküle – und vielleicht auch Supraleiter, die elektrischen Strom bei Raumtemperatur verlustfrei leiten: Erkenntnisse aus Quantensimulationen bringen Bewegung in viele Bereiche der Forschung. von RALF BUTSCHER Fest, flüssig und gasförmig: Das...

Krebszelle, Biomarker
Wissenschaft

Aufschlussreiche Marker

Biomarker neuen Typs ermöglichen es, Alzheimer im Blut zu erkennen und Depressionen anhand des Hirnstroms aufzuspüren. Zudem lassen sich damit Krebs sowie Erkrankungen von Nerven, Herz und Kreislauf immer häufiger individualisiert behandeln. von CHRISTIAN JUNG Ein häufiges Phänomen: Mehrere Patienten haben dieselbe Diagnose,...

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