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LEXIKON

Spannungsreihe

Anordnung von Stoffen in einer Reihenfolge nach elektrischen Eigenschaften.
Reibungselektrische Spannungsreihe: Anordnung entsprechend der bei Reibung auftretenden Elektrizität; der in der Reihe voranstehende Stoff wird positiv elektrisch (Elfenbein, Flintglas, Baumwolle, Seide, Lack u. a.).
Elektrochemische Spannungsreihe: Anordnung der Metalle oder der Nichtmetalle in einer bestimmten Reihenfolge, in der jedes Element an die positiv geladenen Ionen eines in der Reihe folgenden Elements und jedes negativ geladene Ion eines Elements an die in der Reihe vorangehenden Elemente Elektronen abzugeben vermag, wobei die Elemente in den Ionenzustand und die Ionen in den elementaren Zustand übergehen. Befinden sich Elektroden aus den betreffenden Elementen in Lösungen ihrer Salze, so haben sie ein von der Konzentration der Lösungen abhängiges elektrisches Potenzial gegeneinander. Das Potenzial eines sich in einer 1-molaren Lösung eines seiner Salze befindenden Elements gegen eine Wasserstoffelektrode als Bezugselektrode wird als Normalpotenzial bezeichnet. Spannungsreihe für Metalle: K, Na, Mg, Al, Mn, Zn, Cr, Fe, Cd, Co, Ni, Sn, Pb, H2, Cu, Ag, Hg, Au, Pt. Spannungsreihe der Nichtmetalle: F2, Cl2, Br2, I2, S, Se, Te.
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