Lexikon

Ungarn

Wirtschaft und Verkehr

Seit 1997 weist Ungarn ein Wirtschaftswachstum von 45% im Jahr auf. Getragen wird diese Entwicklung von einer florierenden Exportwirtschaft. Dabei hatte die Wirtschaft durch die Reformpolitik nach 1988 zunächst schwere Rückschläge zu verzeichnen. Staatliche Betriebe wurden privatisiert, die wichtigsten Märkte für Exportwaren in den ehemaligen Ostblockstaaten brachen weg, die Produktivität ging zurück, weil das Kapital für die Modernisierung der Unternehmen fehlte, Arbeitskräfte mussten entlassen werden, die Einkommen sanken. Eine Trendwende wurde vor allem durch das Kapital ausländischer Investoren erreicht. 2004 nach dem Beitritt zur EU entfielen fast drei Viertel des Außenhandels auf den Handel mit EU-Staaten.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Kleine und Große Ungarische Tiefebene
    2. Mittelgebirge und Hügellandschaften
    3. Der Plattensee, das „Ungarische Meer“
    4. Heiße Sommer, kalte Winter
  3. Bevölkerung
    1. Magyaren und Roma
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Intensive Landwirtschaft
    2. Exportorientierte Industrie
    3. Der Tourismus als bedeutende Einnahmequelle
    4. Wichtiger Transitverkehr
  7. Geschichte
    1. Die Árpáden (bis 1301)
    2. Streit um die Macht und Teilung (13011699)
    3. Ungarn unter den Habsburgern
    4. Vom Trianon-Trauma bis zum Ende des 2. Weltkriegs
    5. Ungarns Weg im Sozialismus (19451989)
    6. Vom Ostblock- zum EU-Staat (seit 1989)
Stempel mit umgedrehtem Text und blauer Markierung, daneben Holzstempel mit erhabener Schrift.
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