Warschauer Aufstand
die Kämpfe der polnischen Widerstandsbewegung gegen die dt.deutsche Besatzung in Warschau vom 1. 8. bis 2. 10. 1944. Die im Untergrund organisierte, der Londoner (von Moskau nicht mehr anerkannten) Exilregierung unterstehende Heimatarmee (AK) wollte in einem Handstreich die Hptst.Hauptstadt freikämpfen, um dem Einmarsch der Roten Armee zuvorzukommen. Die Stimmung unter der Bevölkerung nach 5 Jahren nat.-soz.nationalsozialistischem Terror förderte den Ausbruch des Warschauer Aufstands. Anfangs gewann die AK die Kontrolle über große Stadtgebiete westlich der Weichsel, doch angesichts der dt.deutschen Überlegenheit schrumpfte der erbitterte Widerstand auf einzelne Stadtteile. Die dt.deutschen Streitkräfte, bes.besonders die SS-Truppen, wandten gegen die Polen äußerst rücksichtslose Methoden an. Im W. A.Warschauer Aufstand kamen 16 000-18 000 Aufständische u.und etwa 150 000 Angehörige der Zivilbevölkerung ums Leben. Mit der (von der AK-Führung ausgehandelten) Kapitulation wurden Angehörige der aufständ.aufständischen Verbände Kriegsgefangene; die Zivilbevölkerung wurde nach WWesten verschleppt. Auf Weisung Hitlers wurde die Stadt fast völlig zerstört. Die Niederschlagung des Warschauer Aufstands wurde durch die Haltung der Sowjetunion begünstigt, die die Aktion der AK als „abenteuerlich“ verurteilte, wesentl.wesentlichen Entsatz unterließ u.und jede Zusammenarbeit bei Hilfsflugaktionen aus dem WWesten verweigerte.









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