Lexikon
Wasserpfeife
im Orient, in Nord- und Ostafrika sowie bis Ostasien verbreitete Form der Tabakspfeife; besteht aus einem teilweise mit Wasser gefüllten bauchigen Gefäß, dessen Verschluss 2 Öffnungen hat. Durch die eine wird ein bis ins Wasser reichendes Röhrchen geführt, das an seinem oberen Ende den Pfeifenkopf trägt. Das zweite Röhrchen, das nicht bis zur Wasseroberfläche reicht, ist mit einem Schlauch verbunden, der das Mundstück trägt. Der Rauch muss also, bevor er eingeatmet wird, das Wasser passieren und wird dadurch gekühlt, der scharfe und sehr nicotinreiche Wasserpfeifentabak (Tumbeki) wird im Aroma milder und verliert an Nicotingehalt. Die bekanntesten Wasserpfeifentypen sind die indische Huka und die türkische Nargileh.
Wissenschaft
Knochen belegen Gewalt-Kannibalismus im Magdalénien
Menschliche Überreste aus der Maszycka-Höhle in Polen zeugen davon, wie Gesellschaften in Mitteleuropa in der Altsteinzeit lebten und wie sie ihre Toten bestatteten. Spuren an diesen Knochen deuten darauf hin, dass die Körper der Verstorbenen systematisch zerlegt wurden – bis aufs Knochenmark, wie neue Analysen ergaben. Die Funde...
Wissenschaft
Zwölf Stoffe mit Zukunft
In den Forschungslaboren reifen zahlreiche neue Materialien heran – mit verblüffenden Eigenschaften. Eine Chance auf aussichtsreiche Anwendungen.
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