Werwolf
[
ahd.althochdeutsch wer, „Mann“
]in vielen europ.europäischen Kulturen verbreitete Vorstellung von einem Mann, der bes.besonders nachts u.und bei Vollmond die Gestalt eines Wolfes annimmt u.und Mensch u.und Tier anfällt. Der Werwolfglaube war bes.besonders im baltischen u.und slaw.slawischen Raum verbreitet; als Einfluss werden zum einen die exstatisch-kult.exstatisch-kultischen Rituale nord.nordischer Krieger (Berserker) vermutet, zum anderen die bereits im 2. Jh. Jahrhundert v. Chr. beschriebene Lykanthropie, eine Wahnvorstellung, in der sich der Kranke mit einem Raubtier, bes.besonders mit einem Wolf, identifiziert.
Unter dem Namen W.Werwolf propagierte das nat.-soz.nationalsozialistische Regime in der Endphase des 2. Weltkrieges eine Bewegung mit dem Ziel, in den bereits von alliierten Truppen besetzten Gebieten den Kampf weiterzuführen. Partei u.und Bevölkerung befolgten Aufrufe zur Schaffung dieser Untergrundbewegung nur vereinzelt.









0 Kommentare