Funktionen des Cortisols
Das Cortisol gehört zur Gruppe der Glucocorticoide und wird von den Nebennieren gebildet. Dieses lebenswichtige Hormon wird auch als »Stresshormon« bezeichnet und sorgt u.a. dafür, dass dem Körper in besonderen Belastungssituationen ausreichend Energie zur Verfügung steht. Es hat folgende Funktionen, wobei die unerwünschten, extremen Wirkungen nur bei krankhaft hohem Cortisolspiegel auftreten:
- Zuckerneubildung, Gegenspieler zum Insulin, erhöht den Blutzucker
- Gesteigerter Fettabbau, Erhöhung der Blutfette, Umverteilung des Fetts
- Gesteigerter Eiweißabbau, Muskelschwund
- Entzündungshemmende Wirkung, verzögert die Wundheilung
- Verhindert Abstoßungsreaktionen, z.B. bei Organtransplantationen
- Unterdrückt allergische Reaktionen, z.B. Asthma
- Vermindert die Kalziumaufnahme aus der Nahrung, fördert Kalziumausscheidung
Die Cortisolbildung folgt einem Tag-Nacht-Rhythmus. Zwischen 6.00 und 8.00 Uhr morgens ist der Cortisolspiegel besonders hoch. Im Lauf des Tages sinkt er dann immer weiter ab, um gegen Mitternacht seinen Tiefstwert zu erreichen.









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