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GESUNDHEIT A-Z

Keuchhusten

Pertussis
Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Bordetella pertussis hervorgerufen wird. Aufgrund der Impfung im frühen Säuglingsalter ist die Krankheit in der westlichen Welt selten geworden. Der Keuchhusten wird durch Tröpfcheninfektion beim Atmen und Husten übertragen, die Inkubationszeit beträgt sieben bis 14 Tage. Mit der Krankheit wird eine mehrjährige Immunität erworben. Der Keuchhusten beginnt mit katarrhalischen Beschwerden der oberen Luftwege, einer Konjunktivitis und leichtem Fieber für ein bis zwei Wochen, gefolgt von dem drei bis sechs Wochen dauernden Konvulsivstadium mit Fieber und krampfartigen, heftigen Hustenanfällen, besonders nachts, mit Venenstauung an Hals und Kopf und Einblutung in die Augenlider und die Bindehaut, Erbrechen und Erstickungsgefahr. Durch Verengung der Stimmritze klingt das Einatmen laut und gequält, bis endlich zäher Schleim abgehustet werden kann. Das dritte und letzte Stadium des Abklingens, das zwei bis sechs Wochen anhält, zeichnet sich durch abnehmenden Husten und sinkendes Fieber aus. Am wichtigsten ist die Sicherstellung der Atmung während der Hustenanfälle. Die weitere Behandlung besteht in schleimlösenden und fiebersenkenden Medikamenten. Die frühzeitige Gabe von Antibiotika mildert den Krankheitsverlauf und beugt einer Lungenentzündung vor. Antitussiva (Mittel gegen Husten) versagen in der Regel.
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