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GESUNDHEIT A-Z

In-vitro-Fertilisation

In-vitro-Fertilisation
In-vitro-Fertilisation
Darstellung des Ablaufs einer In-vitro-Fertilisation von der Eientnahme bis zum Embryonentransfer.
Abk. IVF, die Befruchtung einer reifen Eizelle im Reagenzglas, also außerhalb des Körpers (extrakorporal) in einem speziellen Nährmedium. Zu diesem Zweck werden der Frau nach vorheriger hormoneller Stimulation bis zu drei reife Eizellen entnommen und mit dem Sperma des Partners (in bestimmten Ausnahmefällen eines Spenders) befruchtet. Nach einer Inkubationszeit von 48 bis 72 Stunden werden alle entstandenen Embryonen in die Gebärmutterhöhle der Mutter transferiert. Die zu beachtenden Vorschriften für die IVF sind im Embryonenschutzgesetz festgelegt. Es verbietet unter anderem, einer Frau eine fremde Eizelle zu übertragen oder eine Eizelle zu einem anderen Zweck künstlich zu befruchten, als eine Schwangerschaft der Frau herbeizuführen. Die Schwangerschaftsrate nach einer IVF beträgt etwa 20%, die Rate der Mehrlingsschwangerschaften 15%.
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