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Mehrwertsteuer

Nettoumsatzsteuer mit Vorsteuerabzug ist gleich Mehrwertsteuer. Das klingt kompliziert. Ist es auch! Um die Mehrwertsteuer zu erklären, bietet es sich daher an, ein paar Schritte zurück zu gehen – und zwar zu dem Begriff Umsatzsteuer.

Ein Unternehmen zahlt für alle Umsätze, die es macht, Steuer. Je nachdem, welche Umsätze besteuert werden, wird zwischen allgemeinen (z. B. Mehrwertsteuer) und Sonderumsatzsteuern (z. B. Versicherungssteuer) unterschieden.

Die Umsatzsteuer ist eine Steuer auf den Konsum, die allerdings nicht beim Verbraucher selbst, sondern beim Produzenten bzw. Dienstleister erhoben wird. Steuerschuldner sind also die Unternehmen, die die Steuerlast über den Preis auf den Endverbraucher abwälzen, die damit die eigentlichen Steuerträger sind. Für die Unternehmer, die das Produkt erstellen, ist sie nur ein "durchlaufender Posten“.

Die Bruttoumsatzsteuern besteuern den gesamten Umsatz auf jeder steuerpflichtigen Stufe. Somit werden Vorleistungen wie etwa Rohstoffe, die als Kostenfaktor in den Verkaufspreis eingehen, mehrmals der Umsatzsteuer unterworfen. Bei der Nettoumsatzsteuer dagegen wird auf jeder Umsatzstufe lediglich die Differenz zwischen dem eigenen Umsatz und dem Umsatz auf der vorausgehenden Stufe belastet – sie betrifft also nur den zusätzlich geschaffenen Wert, bzw. Mehrwert. Hier spricht man von Mehrwertsteuer!

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aus der wissen.de Redaktion / Quelle: Der Brockhaus Wirtschaft
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