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Mit Weiterbildung wachsen

Älter werden ohne alt auszusehen - das wird im Berufsalltag immer wichtiger. Wer etwas für den Erhalt seines Jobs tun oder weiterkommen will, der bildet sich beruflich und persönlich weiter.

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Nach einer aktuellen Befragung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sehen Bildungsexperten die Trennung zwischen Arbeiten und Lernen bis 2020 weitgehend verschwunden. Der Weiterbildung am Arbeitsplatz gehört also die Zukunft. Für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ist sie ohnehin von entscheidender Bedeutung.

Bereits heute bildet sich rund jeder zweite Arbeitnehmer durch das Lesen von Fachbüchern und Selbstlernen am Arbeitsplatz weiter. Wer seine berufliche Qualifikation auf dem neusten Stand halten möchte, der hat aber auch ein Recht auf Bildungsurlaub. In den meisten Bundesländern ist das gesetzlich geregelt (Ausnahmen: Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen).

Pro Kalenderjahr stehen dem Arbeitnehmer fünf Tage Bildungsurlaub zu. Dass dieser dennoch viel zu selten beantragt wird - der Anteil liegt seit Jahren konstant unter drei Prozent -, liegt nicht nur an den Kosten für das Unternehmen, sondern häufig am zu geringen persönlichen Einsatz.

Dabei bestehen besonders bei Weiterbildungsmaßnahmen, die stark berufsbezogen sind, oft gute Chancen, dass der Personalchef den Bildungsurlaub genehmigt. Bei älteren Mitarbeitern in kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten werden solche Maßnahmen zudem von der Bundesanstalt für Arbeit gefördert, wenn der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt fortzahlt. Wer sich fort- und weiterbildet, wer nebenbei studiert oder sich umschulen lässt, der kann solche Ausgaben überdies als Werbungskosten ohne Begrenzung steuerlich geltend machen.

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Michael Fischer
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