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Fibromyalgie
eine rheumatische Erkrankung der Weichteile, bei der an vielen Körperstellen gleichzeitig Schmerzen in den Muskeln, im Bindegewebe und in den Knochen auftreten. Über 80% aller Fibromyalgie-Patienten sind Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. Die Ursache der Krankheit ist unbekannt. Typisch sind die Schmerzpunkte, z. B. am Ellbogen, an den Knien, über den Schultern und über dem Steißbein, die auf Druck stark schmerzhaft sind. Außer den Schmerzen, die zur Diagnosestellung seit über drei Monaten vorliegen müssen, treten auch Beschwerden wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Steifigkeit der Gelenke und Verdauungsstörungen auf. Die Analysen der Blutwerte sowie der Röntgenbilder ergeben keinen krankhaften Befund. Die Therapie besteht in Physiotherapie, Muskeltraining, Entspannungsübungen und psychologischer Unterstützung, ggf. auch in der Gabe von Schmerzmitteln und Antidepressiva. Häufig gehen die Beschwerden einer Fibromyalgie mit der Zeit von selbst zurück.
Wissenschaft
Gesunde Mäuse mit zwei Vätern erzeugt?
Mittels Stammzellen und Gentechnik können Mäuse ohne Mutter, dafür mit zwei biologischen Vätern erzeugt werden. Nun haben Forscher die Methodik so verbessert, dass solche Mäuse länger überleben und teils sogar das Erwachsenalter erreichen. Dafür veränderten die Wissenschaftler 20 Gene mit epigenetischen DNA-Modifikationen, um...
Wissenschaft
Wie MERS-ähnliche Fledermausviren in menschliche Zellen eindringen
Viele gefährliche Viren sind ursprünglich aus dem Tierreich auf Menschen übergesprungen. Um zukünftige Risiken durch solche Erreger besser abschätzen zu können, hat ein Forschungsteam nun für zahlreiche Viren untersucht, an welche Rezeptoren sie binden und ob sie potenziell menschliche Zellen infizieren können. Der Fokus der...