Lexikon
Phịdias
Pheidiasathenischer Bildhauer, * um 500 v. Chr., † um 432 v. Chr.; Vollender der griechischen Klassik. Phidias trat um 450 v. Chr. in den Kreis um Perikles und führte die Oberaufsicht über Bau- und Bildhauerarbeiten auf der Akropolis in Athen. Der Parthenon (447–432 v. Chr.), dessen Skulpturen vielleicht z. T. von ihm gearbeitet sind, entstand unter seiner Leitung; 438 v. Chr. vollendete er die Gold-Elfenbein-Statue der „Athena Parthenos“ (in Kopien erhalten). 460–435 v. Chr. entstanden: „Apollon“ (Kassel), „Athena Lemnia“, „Ephesische Amazone“, Porträtbüste des Anakreon. Aus Athen wegen angeblicher Unterschlagungen geflüchtet, schuf Phidias nach 432 v. Chr. in Olympia aus Gold und Elfenbein das Kultbild des Zeustempels, eines der Sieben Weltwunder des Altertums.
Phidias
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