Lexikon
Tỵpus
[Plural Typen; griechisch]
Gepräge, Muster, Grundform, Bauplan. Man unterscheidet Durchschnittstypen, wie in der Biologie, Zusammenfassungen aller Organismen, die infolge gleicher Abstammung in den Grundzügen der Organisation übereinstimmen, und Idealtypen, die die kennzeichnenden Merkmale in einem höchsten Grad darstellen, z. B. die Typen der Geisteswissenschaften und der Psychologie (Typologie). Die Vererbungslehre unterscheidet Genotypus (den durch die Erbanlagen bestimmten Typus) und Phänotypus (den in der Entwicklung erscheinenden Typus). Typenerkenntnis (Typik, Typologie) bildet die Grundlage aller Wissenschaften, da sie eine Ordnung der Mannigfaltigkeit des Materials erlaubt. Man spricht auch von typischen Abläufen (z. B. in der Entwicklungsgeschichte, bei Krankheiten; Gegensatz: atypisch).
Wissenschaft
Wurmlöcher im Quantencomputer?
Ich habe neulich gelesen, dass Forscher ein Wurmloch im Quantencomputer erschaffen haben. Das überraschte mich nicht, weil ich über diese Mogelpackung schon vor Jahren Witze gemacht habe. Was mich aber überraschte war, dass die Geschichte in Zeitungen wie der New York Times und dem Guardian breitgetreten wurde. Ich will deshalb...
Wissenschaft
Der Zombie-Mond
Der innere Marsmond bewegt sich auf einer instabilen Bahn. Dies ist jedoch nur eine Momentaufnahme: In einem bizarren Zyklus wechselt Phobos zwischen Zerstörung und Wiedergeburt. von THORSTEN DAMBECK Clustril, Drunlo, Limtoc, Flimnap – merkwürdig benannte Krater bedecken den Marsmond Phobos. Vertrauter klingt Gulliver, der Name...