Lexikon
Kopenhạgen
dänisch KøbenhavnHauptstadt von Dänemark, am Öresund, auf den Inseln Seeland und Amager, 502 000 Einwohner (Agglomeration 1,2 Mio. Einwohner); innerhalb von Kopenhagen als Enklave die Stadt Frederiksberg; Universität (gegründet 1479), technische Universität, IT-Universität, Kunstakademie u. a. Hochschulen, Akademie der Wissenschaften; Zentrum der Biotechnologie; Europäische Umweltagentur; Schlösser Charlottenborg (17. Jahrhundert), Rosenborg (17. Jahrhundert), Christiansborg (18. Jahrhundert) und Amalienborg, Bronzefigur der „Kleinen Meerjungfrau“ (1913) als Wahrzeichen der Stadt; National- und Thorvaldsen-Museum, Staatliches Kunstmuseum, Museum für moderne Kunst, Glyptothek Ny Carlsberg; Vergnügungspark Tivoli; im Jahr 1996 Kulturstadt Europas; nordeuropäische Handelsmetropole mit Maschinen-, Porzellan-, Textil-, elektrotechnischer, pharmazeutischer, chemischer und grafischer Industrie, Brauereien, Erdölraffinerie und Schiffbau; Container-Terminal, Fährverkehr nach Schweden, durch eine 16 km lange Tunnel- und Brückenkombination mit Malmö in Schweden verbunden, internationaler Flughafen Kastrup, Metro (seit 2002). – 1254 Stadt, seit 1445 dänische Residenz; 1658/59 schwedische Belagerung, 1660 Friede von Kopenhagen, 1807 englische Beschießung, 1940–1945 von deutschen Truppen besetzt.
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