Lexikon
Biedermann
Karl, dt. Politiker u. Historiker, * 25. 9. 1812 Leipzig, † 5. 3. 1901 Leipzig; seit 1838 Prof. in Leipzig (1853–1865 amtsenthoben); 1848/49 liberal-konstitutionelles Mitgl. des Vorparlaments u. der Frankfurter Nationalversammlung (erbkaiserl. Partei); nach 1869 vorübergehend nationalliberaler Parlamentarier; Vorkämpfer für Volks- u. Frauenbildung, Sozialpolitik u. Arbeitsschulen. Werke: „Dtschld. im 18. Jh.“, 5 Bde. 1854 –1880; „Dt. Volks- u. Kulturgeschichte“, 3 Bde. 1885/86; „50 Jahre im Dienste des nationalen Gedankens“ 1852.
Wissenschaft
Die Entdeckung der Langsamkeit
Schnecken sind langsam, Faultiere auch. Das wird jeder Mensch so sehen, weil er sich selbst als Bezugsrahmen nimmt. Und weil er die Leistungen und Qualitäten anderer Lebewesen aus menschlicher Perspektive bewertet. Diese anthropozentrische Sichtweise schleicht sich immer wieder auch in die Wissenschaft ein. So teilte vor Kurzem...
Wissenschaft
Warum für Nachtisch immer noch Platz ist
Eis geht immer? Entgegen dem oft subjektiven Eindruck haben wir für Desserts keinen separaten Platz im Bauch. Dass wir nach einer üppigen Mahlzeit trotzdem noch Appetit auf einen Nachtisch haben, liegt vielmehr an unserem Gehirn, wie Forschende jetzt herausgefunden haben. Demnach sorgen dieselben Nervenzellen im Zwischenhirn, die...