Lexikon
Bürgerrechtsbewegung
Gruppen und Einzelpersonen in den kommunistischen Ländern Mittel- und Osteuropas, die von den Behörden die Respektierung der in den Verfassungen ihrer Staaten garantierten Menschen- und Bürgerrechte forderten. Ansätze zu dieser Bürgerrechtsbewegung entstanden bereits in den 1960er Jahren. Seit der KSZE-Schlussakte von Helsinki 1975 (OSZE) trat die Bürgerrechtsbewegung stärker hervor. Zu nennen sind beispielhaft die Gruppe Charta 77 in der Tschechoslowakei und das Komitee zur Verteidigung der Arbeiter (KOR) in Polen. In der DDR entstand erstmals 1986 eine Gruppe der Bürgerrechtsbewegung, die Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM). 1989 traten öffentlich hervor: Neues Forum (NF), Demokratie Jetzt (DJ) und Demokratischer Aufbruch (DA). Die Bürgerrechtsbewegungen in der DDR und den anderen Ostblockstaaten hatten großen Anteil an den Aktionen des Massenprotests, die zum Sturz der kommunistischen Machthaber führten.
Wissenschaft
GLP-1-Agonisten: Vorteile und Risiken der Abnehmspritzen
Ursprünglich als Diabetes-Medikamente entwickelte Wirkstoffe wie Semaglutid werden zunehmend zum Abnehmen eingesetzt. Doch wie beeinflussen diese sogenannten GLP-1-Agonisten das Risiko für andere Krankheiten? Eine Studie hat nun Zusammenhänge zwischen den Abnehmspritzen und 175 gesundheitlichen Folgen erhoben. Demnach wirken sich...
Wissenschaft
Leuchtende Forschungshelfer
Das grün fluoreszierende Protein und seine Nachfolger bringen Licht und Farbe in die Welt der Zellen: Sie sind unverzichtbare Werkzeuge der Mikroskopie – und neue Anwendungen stehen bevor. von JULIETTE IRMER Das grün fluoreszierende Protein, kurz GFP genannt, hat eine erstaunliche Karriere hinter sich: Millionen Jahre lang hatte...