Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Schlafittchen

Schla|ftt|chen
n.
; urspr.
Schwungfeder, Rockschoß;
nur noch in der Wendung
jmdn. beim S. kriegen, packen
jmdn. zu fassen kriegen (um ihn zu strafen oder zurechtzuweisen)
[Herkunft nicht sicher, vielleicht < 
Schlagfittich,
und zwar im Hinblick darauf: Gänse können, wenn sie kämpfen oder sich wehren, mit dem Flügelknochen, an dem sie einen mit Hornhaut überzogenen Knochenfortsatz haben, starke Schläge austeilen, und wenn man sie packen und festhalten will, greift man sie am Flügelansatz, um sie wehrlos zu machen; dazu die ältere Form
Schlafitten
in der übertr. Bedeutung „lose, wehende Kleiderenden, Rockschöße“, an denen man ebenfalls jmdn. „kriegen“ kann]
Flusspferdschädel
Wissenschaft

Flusspferdknochen und Skorpionöl

In der Renaissance entstanden sogenannte Arzneibücher, die Rezepte zur Anfertigung von Medizin gegen vielfältige Krankheiten enthielten und weite Verbreitung fanden. Ein internationales Forscherteam hat nun eines dieser Bücher einer chemischen Analyse unterzogen, um herauszufinden, wie die Nutzung dieser Rezepte durch die Leser...

Erdaufschüttung
Wissenschaft

Das Land, das die Sklaven formten

Im Mittelalter erstreckte sich im Süden des heutigen Irak eine Kulturlandschaft, in der die arabischen Eliten mittels eines gewaltigen Bewässerungsnetzwerks eine Plantagenwirtschaft betrieben. Zur Arbeit dort wurden Tausende Sklaven gezwungen, die sogenannten Zanj. von DAVID NEUHÄUSER Es wird von unmenschlichen Bedingungen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon