Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
blümerant:
Der umgangssprachliche Ausdruckfür „schwach“, „schwindelig“ bedeutet eigentlich „blassblau“ und kommt aus dem Französischen. Es ist die Verballhornung von„sterbensblau“ („blau“ +„sterben“). Ursprünglich wurde also jemandem, dem es schwindelig wurde, nicht schwarz, sondern blau vor Augen.
Das mit „bleichblau“, „blassblau“ und „mattblau“ übersetztegehörte zu den Modefarben des 17. und 18. Jahrhunderts und wurde vielfach für Anstrich oder Tapeten verwendet. Ein Beispiel dafür ist die Tapete im einstigen Speisezimmer des Frankfurter Goethe–Hauses, das wegen dieser Farbe auch „Blaue Stube“ genannt wird. Die Bedeutungsübertragung aufkam möglicherweise dadurch zustande, dass man dieser Modefarbe schließlich überdrüssig war und es einem ganzwurde, also ganz schwindelig, wenn man sie noch sah. Diese Umdeutung kam dann im 19. Jahrhundert zustande. Die umgangssprachliche Redewendungoderbedeutet also, dass dieser Person schwindlig ist bzw. sie sich schwach fühlt.
Das mit „bleichblau“, „blassblau“ und „mattblau“ übersetztegehörte zu den Modefarben des 17. und 18. Jahrhunderts und wurde vielfach für Anstrich oder Tapeten verwendet. Ein Beispiel dafür ist die Tapete im einstigen Speisezimmer des Frankfurter Goethe–Hauses, das wegen dieser Farbe auch „Blaue Stube“ genannt wird. Die Bedeutungsübertragung aufkam möglicherweise dadurch zustande, dass man dieser Modefarbe schließlich überdrüssig war und es einem ganzwurde, also ganz schwindelig, wenn man sie noch sah. Diese Umdeutung kam dann im 19. Jahrhundert zustande. Die umgangssprachliche Redewendungoderbedeutet also, dass dieser Person schwindlig ist bzw. sie sich schwach fühlt.
Wissenschaft
Neues Medikament gegen Hitzewallungen
In den Wechseljahren leiden die meisten Frauen unter häufigen Hitzewallungen. Jetzt könnte ihnen ein neues nicht-hormonelles Medikament helfen. Durch das Präparat Elinzanetant treten die Hitzewallungen deutlich seltener auf und verlaufen schwächer, wie eine klinische Studie belegt. Auch Schlafstörungen werden mit dem Wirkstoff...
Wissenschaft
Neue Einblicke in die Evolution des Vogelhirns
Ein rund 80 Millionen alter fossiler Schädel einer neu entdeckten Vogelart ermöglicht Rückschlüsse darauf, wie sich das komplexe Gehirn heutiger Vögel entwickelt hat. Das Fossil wurde 2016 in Brasilien gefunden und bildet eine Brücke zwischen dem Urvogel Archaeopteryx und modernen Vögeln. 3D-Rekonstruktionen zeigen, dass der...