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Die Geburt des Römischen Reiches

Hier wurde das Römische Reich geboren, vor knapp 3000 Jahren, in Mittelitalien. Zwischen sieben Hügeln, in der Nähe des Flusses Tiber. An seinen Ufern soll sich ein Drama abgespielt haben. Zwischen zwei Kindern. Zwillinge. Romulus und Remus waren ihre Namen. Die Sage erzählt, sie seien bestimmt gewesen, das Land zu beherrschen. Doch sie werden Opfer einer Intrige. Ihr machthungriger Großonkel gibt den Befehl, die beiden zu ertränken. Doch wie durch ein Wunder treibt der Tiber die beiden zurück ans Ufer. Eine Wölfin nimmt sich der beiden an. Sie säugt die Knaben und gibt ihnen Kraft zum Überleben. Die Wölfin vom Rom. Sie ist bis heute das Symbol des römischen Imperiums, das in den nächsten Jahrhunderten vor allem durch Kriege seine Macht und seinen Einfluss mehren wird. Schon die Gründung der Hauptstadt des Reiches bringt den ersten Krieg, den Bruderkrieg zwischen Romulus und Remus. Remus überspringt die Stadtmauer, die sein Bruder Romulus errichtet hat. Diesen Übergriff will der Bruder nicht dulden. Eine Provoaktion. Mit Folgen. Romulus erschlägt seinen Bruder. Damit setzt der Gründer Roms von Beginn an ein Zeichen. Wer die Grenzen Roms verletzt, kommt nicht ohne Strafe davon. "Wie meinem Bruder, so soll es jedem gehen, der Roms Gesetze missachtet, soll er gedroht haben. Damit ist Rom begründet und die Hauptstadt der damaligen Welt. Viele Kriege werden folgen - gegen die Etrusker, die Kelten, die Griechen, die Germanen. Und Rom wird siegen. Viele hundert Jahre lang. 800 Jahre nach der Gründung Roms ist ein Imperium entstanden, das die ganze damalige Welt umfasst. Von Portugal bis nach Arabien. Römisch Soldaten erobern die Länder rund um das Mittelmeer. Das Römische Reich - der wohl erste Vielvölkerstaat Rom - die ewige Stadt wird das Herz des Imperiums. Rom - schon vor zweitausend Jahren eine Millionenmetropole.

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