wissen.de
Total votes: 77
wissen.de Artikel

Fruchtige Vitaminbomben: Fruchtsäfte bringen den Sommer zurück

Ob Apfel, Birne oder Kirsche, ob exotisch oder regional: Fruchtsaft liefert Vitamine und ist gesund. Gerade jetzt im Herbst und Winter sind diese süffigen Gesundmacher daher besonders beliebt. Aber Saft ist längst nicht gleich Saft. Worauf muss man achten, damit das Richtige ins Glas kommt? Und wie macht man frische Säfte selbst?

Fruchtscheiben
Nicht die Fruchtart, sondern der Fruchtgehalt macht's

Nur bei 100 % Fruchtgehalt spricht man von Fruchtsaft.

Deutsche sind die führende Saftnation: Jeder von uns trinkt 33 Liter Fruchtsaft pro Jahr. Dabei sind die Klassiker Apfel- und Orangensaft am beliebtesten, aber auch Saft aus Ananas, Grapefruit oder Traube kommt häufig ins Glas. Im Trend liegen in den letzten Jahren außerdem regionale Obstsäfte etwa aus Rhabarber, Kirsche, Birne oder Quitte, die vor allem in kleinen privaten Keltereien erzeugt werden.

Aber wie viel Frucht steckt wirklich drin im Saft? Hier lohnt ein Blick aufs Etikett, denn schon hinter feinen sprachlichen Nuancen verbergen sich große Unterschiede. Bezeichnungen wie Fruchtsaft, Fruchtnektar oder Fruchtsaftgetränk geben einen deutlichen Hinweis auf den Fruchtgehalt in der Flasche.

Nur Fruchtsaft hat 100 Prozent Frucht

Fruchtsaft besteht zu 100 Prozent aus Frucht und enthält weder Farb- noch Aroma- oder Konservierungsstoffe und keine zusätzliche Süße. Nur bei Multivitaminsäften ist der Zusatz einiger Vitamine erlaubt. Diese "echten" Säfte können mit zwei unterschiedlichen Verfahren gewonnen werden. Beim sogenannten Direktsaft wird der ausgepresste Saft gefiltert, zur Haltbarmachung pasteurisiert und abgefüllt.

Beim Fruchtsaft aus Konzentrat wird aus dem gepressten Saft zunächst ein Konzentrat und Fruchtaroma gewonnen und nach Deutschland transportiert. Dort werden beide Komponenten mit Wasser rückverdünnt und als "Fruchtsaft aus Konzentrat" verkauft. Besonders bei langen Transportwegen wie etwa bei Säften von anderen Kontinenten ist dies ökonomisch und ökologisch sinnvoll. Der Transportaufwand ist deutlich geringer. Im Geschmack schneidet Direktsaft etwas besser ab, wobei die Qualitätsunterschiede bei beiden Verfahren insgesamt gering sind.

... klicken Sie zum Weiterlesen auf den folgenden Button
NPO
Total votes: 77