Lexikon
Horn
Zoologie
eine in den Epidermiszellen vieler Tiere gebildete harte oder elastische Eiweißsubstanz, die hauptsächlich das schwefelhaltige und wasserunlösliche Protein Keratin enthält. Sie bildet Federn, Haare, Schuppen, Hufe, Klauen, Krallen und Nägel der Wirbeltiere, die Schnäbel der Vögel, den Panzer der Reptilien und die Kopffortsätze (Hörner) vieler Säugetiere. Verwendet wird Horn zur Herstellung von Knöpfen, Dosen u. a.
Wissenschaft
Verhängnisvolle Verspätung
Die meisten Tierarten bekommen ihren Nachwuchs dann, wenn das Nahrungsangebot am Aufzuchtort optimal ist. Doch durch die Klimaerwärmung kommen Zugvögel oft zu spät in ihre Brutgebiete zurück. von CHRISTIAN JUNG Der kleine, auffällig weiß und schwarzbraun gezeichnete Trauerschnäpper verbringt die Winterzeit von September bis März...
Wissenschaft
Wie die Eruption des Tonga-Unterseevulkans begann
Der Ausbruch des Unterseevulkans Hunga Tonga-Hunga Ha‘apai im Pazifik hatte katastrophale Folgen und war weltweit detektierbar. Doch was ihn auslöste, war bisher erst in Teilen geklärt. Jetzt haben Forscher Hinweise auf das Ereignis entdeckt, das den Kollaps der Vulkancaldera und den dramatischen Ausbruch auslöste. In...