Lexikon
Sagan
[
saˈgã
]Françoise, eigentlich F. Quoirez, französische Schriftstellerin, * 21. 6. 1935 Cajarc, Lot, † 24. 9. 2004 Honfleur; ihre Romane über die Leere des Daseins und die Flüchtigkeit erotischer Beziehungen wurden fast durchweg Bestseller: „Bonjour tristesse“ 1954, deutsch 1955; „Ein gewisses Lächeln“ 1955, deutsch 1956; „In einem Monat, in einem Jahr“ 1956, deutsch 1957; „Lieben Sie Brahms?“ 1959, deutsch 1959; „La chamade“ 1965, deutsch 1966; „Willkommen Zärtlichkeit“ 1981, deutsch 1983; „Brennender Sommer“ 1985, deutsch 1987; Drama: „Ein Schloss in Schweden“ 1960, deutsch 1961; Erinnerungen: „Das Lächeln der Vergangenheit“ 1983, deutsch 1985.
Sagan, Françoise
Francoise Sagan
© Corbis/Bettmann/UPI
- Erscheinungsjahr: 1960
- Veröffentlicht: Frankreich
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Ein Schloss in Schweden
- Original-Titel: Château en Suède
- Genre: Stück in vier Akten
Das erste Theaterstück vo Françoise Sagan (* 1935), »Ein Schloss in Schweden«, wird am 9. März in Paris im Théâtre de l'Atelier uraufgeführt. Der Gutsbesitzer Hugo hat seine erste Frau in ein einsames Schloss gesperrt und für tot erklären lassen, um die verführerische Eléonore heiraten zu können. Außer diesen drei Personen leben in dem einsamen Schloss noch Eléonores zynischer Bruder, dem sie in inzestuöser Liebe, die Hugo duldet, verbunden ist und die Schwester Hugos, Agathe. Der Hauptzeitvertreib dieser Gesellschaft besteht darin, vom Winter überraschte Männer aufzunehmen, mit denen Eléonore eine Liebelei beginnt. Wenn die Morddrohungen der anderen Schlossbewohner immer unverhüllter werden, ergreifen die Verführer die Flucht und kommen im Schnee ums Leben. – Die deutsche Erstaufführung findet 1961 in Berlin statt.
Wissenschaft
Elektronenwirbel im Graphen
In dem zweidimensionalen Kohlenstoffmaterial Graphen verhalten sich Elektronen anders als normal: Sie bewegen sich wie eine Flüssigkeit und können auch Wirbel bilden. Solche Elektronenwirbel im Graphen haben Physiker nun erstmals direkt sichtbar gemacht. Dies gelang ihnen mit Hilfe eines hochauflösenden Quanten-Magnetfeldsensors...
Wissenschaft
Kernkraft: zu teuer und zu langsam?
Es gibt viele schlechte Argumente gegen Kernkraft: So sei der radioaktive Abfall ein großes Problem – obwohl tatsächlich nur sehr geringe Mengen davon anfallen und das meiste davon nur schwach radioaktiv ist. Außerdem sei die Strahlung eine unsichtbare und damit unberechenbare Gefahr – obwohl sie deutlich einfacher messbar ist...