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Outplacementberater/in

Heute noch die erfolgreiche Führungskraft, morgen schon ohne Job: Unternehmensfusionen, -reorganisationen und -umstrukturierungen fordern ihren Tribut auf allen Unternehmensebenen. Um solche Trennungsprozesse für beide Seiten erträglicher zu gestalten, nehmen vor allem große Unternehmen die Dienste von Outplacementberatungen in Anspruch.

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Kündigung als Beruf

Outplacement ist die Beratung von Unternehmen, die eine friedliche und verantwortungsvolle Trennung von einem oder mehreren Mitarbeitern wünschen. Die vom ehemaligen Arbeitgeber finanzierte professionelle Beratung soll den Freigestellten bei der Suche nach einem neuen Job unterstützen und motivieren, wobei das Prinzip “Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund steht. Das Outplacement hielt in Deutschland zu Beginn der achtziger Jahre Einzug, aber erst zum Ende dieses Jahrzehnts gelang ihm der endgültige Durchbruch. Die zirka 30 Beratungsunternehmen in Deutschland, die schwerpunktmäßig Outplacementberatung betreiben, können sich über eine schlechte Auftragslage nicht beklagen.

“Mittlerweile nutzen zirka 75 Prozent der Top-500-Unternehmen das Outplacement regelmäßig als personalpolitisches Instrument, schätzt Herbert Mühlenhoff von der “Fachgruppe Outplacementberatung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). Eine der Erklärungen für die wachsende Akzeptanz ist schnell gefunden: Während Outplacementberatung früher ausschließlich als “Bonbon für einzelne Führungskräfte aus dem Top-Management vorgesehen war, wenden Unternehmen dieses Instrument seit geraumer Zeit auch auf das mittlere Management und auf Mitarbeiter in den unteren Gehaltsregionen an. In diesen Fällen handelt es sich häufig um Gruppen-Outplacement. Das heißt, die Mitarbeiter ganzer Unternehmensbereiche oder Niederlassungen, die einer Umstrukturierung zum Opfer gefallen sind, werden in Kleingruppen von Outplacementberatern betreut.

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aus der wissen.de Redaktion, Quelle: BW Bildung und Wissen Verlag
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