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DATEN DER WELTGESCHICHTE

7. 1. 754, „Pippinsche Schenkung“: Anfänge des Kirchenstaats

Rom/Frankenreich

Papst Stephan II. erbittet die Hilfe Pippins III., um Ravenna von den Langobarden zu befreien. Er salbt Pippin ein zweites Mal zum fränkischen König und erkennt im Vertrag von Quierzy (14. 4. 754) die Dynastie der Karolinger als rechtmäßige Frankenherrscher an. Außerdem verleiht er Pippin und seinen Söhnen den Titel „patricius Romanorum“ (Schutzherr von Rom). Als Gegenleistung garantiert der König dem Papst den Besitzstand eines Kirchenstaates (Patrimonium Petri), zu dem neben dem Gebiet um Rom das ehemals byzantinische Exarchat Ravenna zählt (Krieg gegen die Langobarden bis 756). Diese Pippinische Schenkung begründet die Verbindung zwischen Papsttum und Frankenreich (später Kaisertum), die zu einem bestimmenden Faktor der abendländischen Politik wird.

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