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Der 11. September - wie wir ihn erlebten (Podcast 150)

Ein Tag, der in Erinnerung bleibt
wissen.de-Redakteure

So erlebten wir den 11. September 2001

Die Anschläge des 11. September haben sich tief im Bewusstsein der Menschen verankert. Sie arbeiteten als Praktikantin in London, gingen noch zur Schule, schrieben an ihrer Magisterarbeit, wechselten gerade den Job oder machten entspannt Urlaub in den Bergen - jeder wissen.de-Redakteur weiß auch zehn Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center noch ganz genau, was er oder sie damals gemacht haben. Heute erinnern wir uns und gleichzeitig an jene Menschen, die vor zehn Jahren ihr Leben bei einem Terrorakt verloren.

 

Tina Denecken lernte fürs Examen

Am 11. September 2001 habe ich im Jogginganzug und im Schneidersitz auf dem Sofa gesessen. Um mich rum stapelweise Papier und Bücher – und im Hintergrund das Gedudel von M-TV oder irgendeinem anderen Musiksender. Optimale Lernbedingungen fürs Examen...
Und dann rief mich ein Freund an und sagte: "Schalt mal um! Die Welt geht gerade unter!“

Ich habe an diesem Tag nichts anderes mehr gemacht als auf den Bildschirm zu starren und immer wieder dieselbe Telefonnummer zu wählen. Denn mein ehemaliger Mitbewohner war gerade in New York. Der gewünschte Gesprächspartner ist vorübergehend nicht erreichbar...

Ich habe beide Türme in sich zusammensacken sehen. Und mir sind die Tränen gekommen, als ich am nächsten Tag die Flaggen vor der Kieler Uni auf Halbmast gesehen habe.

Mein Mitbewohner kehrte dann mit einer Woche Verspätung aus New York zurück. Und er erzählte, die erste Explosion habe ihn in seinem Hotelzimmer geweckt. Dann wurde das Hotel evakuiert und er ist einfach losmarschiert – mit seinem Koffer in der Hand. Für die nächsten Tage ist er bei wildfremden Menschen auf Long Island untergekommen.
Am Tag vor dem Terroranschlag ist er noch im World Trade Center gewesen – um diese Wahnsinnsstadt von oben zu sehen...

Erst vor Kurzem habe ich das Buch "Extrem laut und unglaublich nah“ von Jonathan Safran Foer gelesen. Und ich dachte: Die Anschläge sind immer noch so präsent – kaum zu glauben, dass schon zehn Jahre vergangen sind!

 

Melanie Becka war Praktikantin in London

Am 11. September 2001 war ich als Praktikantin in der Presseabteilung von Estée Lauder in London tätig. Der Arbeitstag begann wie jeder andere, als meine Kollegin einen Anruf mit der Nachricht über die Terroranschläge erhielt. Da die Mutterfirma Estée Lauder in New York sitzt, brach sofort ein ziemliches Gewusel aus, denn alle wollten sofort mehr Informationen.

War unsere Firma betroffen? Und damit auch Freunde und Kollegen?

Damit wir uns auf dem Laufenden halten konnten, wurden die Firmen-Fernseher in zentral gelegenen Büros aufgestellt. Einer stand auch bei uns in der Pressestelle, so dass wir die Ereignisse sozusagen live verfolgt haben. Mit einer Mischung aus Schock, Ungläubigkeit und Trauer sahen wir den Bildern, die über den Bildschirm flackerten, zu und wir hatten – wie viele - dieses merkwürdig vertraute Gefühl beim Sehen der Bilder. Schließlich kannte man Szenen dieser Art aus zahlreichen Katastrophen- und Actionfilmen und sie jetzt als Realität wahrnehmen zum müssen, war für uns mehr als verstörend.

Gott sei Dank stellte sich im Laufe des Tages heraus, dass niemand von unserer Mutterfirma betroffen war. Das minderte die schrecklichen Ereignisse des Tages natürlich nicht, aber immerhin konnten einige unter uns erleichtert aufatmen. Vier Jahre nach diesem Ereignis habe ich eine Zeit lang in New York gelebt und selbst dann noch zu spüren bekommen, wie tief dieses Ereignis die Menschen dort getroffen hat. Und auch welche Narben es hinterlassen hat.

 

Michael Fischer wechselte gerade den Job

Der 11. September 2001 ist mir noch gut in Erinnerung. Ich war gerade dabei, in Kiel den Job zu wechseln, saß in meinem alten, leeren Büro, und bekam einen Anruf von meinem neuen Vorstandsvorsitzenden: „Hast Du gehört: In New York gab es einen Terroranschlag. Das World Trade Center brennt!“. Ich hatte es noch nicht gehört – und klickte auf spiegel.de. Tatsächlich sah ich dort Fotos von einem der brennenden Türme. Von da an war an Konzentration auf Anderes, Berufliches nicht mehr zu denken. Aber auch allen anderen schien es so zu gehen. Denn es kamen überhaupt keine Anrufe. Nach zwei Stunden ging ich nach Hause, schaltete den Fernseher ein, bekam „live“ mit, wie ein Flugzeug in den zweiten dieser höchsten Türme New Yorks flog, wie erst der eine, dann der andere Turm fiel und wie am Abend auch noch der Anschlag auf das Pentagon gemeldet wurde – und war von diesen Bildern bis tief in die Nacht gefangen.
Rund 50.000 Menschen arbeiteten in den beiden Türmen. Wie viele davon mögen die Anschläge getroffen haben?

Irgendwie war allen Kommentatoren, die ich hörte und allen Freunden, mit denen ich an dem Tag telefonierte klar: Es war eine historische Zäsur, der wir ohnmächtig zusahen. Die Welt wird nicht mehr so sein, wie sie bisher war. Und so kritisch ich den USA und dem Weltwirtschafts- und Finanzsystem gegenüber oft war und bin: Diese Bilder von den brennenden und zusammenstürzenden Türmen des World Trade Centers, der sich aus den Fenstern stürzenden Menschen, der Anblick einiger der insgesamt etwa 3.000 Toten und der bis zur völligen Erschöpfung kämpfenden Feuerwehrleute habe ich als einschneidendes Erlebnis gespeichert.

Dass auch an anderen Orten der Welt immer wieder Massenmorde geschehen mit einer ähnlich hohen Zahl an Toten oder einer noch weit höheren ist mir zwar klar. Aber kein Massenmord ist wohl derart medial begleitet worden wie die Terroranschläge am 11. September 2001 – zumindest in meiner Erinnerung ist es so.

 

Andrea Lebeau ging zur Schule und hatte am 11. September 2001 sturmfrei

Zwei Wochen sturmfrei! Mit 17 gibt es wohl kaum etwas Cooleres. Und so hätte der September 2001 für mich nicht besser anfangen können. Die Eltern im Urlaub, das Haus meinem Bruder und mir ganz allein. Nur die anstehende Deutsch-Klausur bereitete der ganz großen Freiheit einen Dämpfer. Am 11. September habe ich dann auch brav am Schreibtisch gesessen und meine Notizen zu Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame durchgelesen. Das Radio lief im Hintergrund und ich hörte die Meldung von einem Flugzeug, das in das World Trade Center geflogen sei. Zusammen mit meinem Bruder habe ich dann die nächsten Stunden vor dem Fernseher verbracht.

Politik und Nachrichten waren in meinem Freundeskreis kein großes Thema. Da gab es spannendere Dinge. Als ich am nächsten Tag in die Schule ging, war aber ganz klar, dass jeder die Ereignisse verfolgt hatte. Das ging so weit, dass einige von uns richtig erstaunt waren, als unsere Deutschlehrerin uns dann tatsächlich die Klausur schreiben ließ. Es war doch selbstverständlich, dass keiner mehr gelernt hatte.

Neben die absolute Betroffenheit, die ich beim Anblick der in Endlosschleife gezeigten Bilder empfand, mischte sich auch ein mulmiges Gefühl. Krieg und RAF-Terror kannte ich nur aus dem Geschichtsunterricht. Den Ost-West-Konflikt hatte ich noch nicht bewusst miterlebt. Jetzt hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass auch in Deutschland etwas Schlimmes passieren könnte.

Diese Angst bekamen auch meine Eltern zu spüren, die den 11. September auf einer Tiroler Alm verbracht und nichts von dem medialen Großereignis mitbekommen hatten. Als sie abends ins Tal zurückkehrten, wurden sie von einem anderen Hotelgast mit den Worten empfangen: „Habt ihr schon gehört? Wir sind im Krieg.“

Wie ich die Tage nach den Anschlägen empfunden habe? Sturmfrei war noch immer cool und eine gute Note auf die Deutsch-Arbeit gab es auch. Aber so unbeschwert wie vorher konnte ich nicht mehr sein.

 

Andrea Rickert arbeitete in der ARD-Redaktion

Es gibt Ereignisse, die uns gar nicht persönlich treffen, die aber dennoch einen Einschnitt im Leben bedeuten. So ein Ereignis stellte sicher der 11. September 2001 dar. Dieses Unglück bewirkte auf der Weltbühne eine große Veränderung, aber auch im Persönlichen war nach diesem Tag irgendwie das Weltbild ein anderes.
Noch Jahre nach dem besagten Anschlag kam es vor, dass ich bei einer U-Bahn-Fahrt voller Panik am nächsten Halt aussteigen musste. Der Grund: Ein arabisch aussehender Mann stand mit im Abteil und ich bildete mir ein, dieser wirke sehr angespannt, er könne vielleicht Sprengstoff am Körper tragen …

Jedes Jahr um die Oktoberfestzeit bin ich froh, wenn der Rummel vorbei ist. Auch hier löst der Gedanke, dass ein Anschlag auf die Menschenmenge geplant ist, immer wieder aufs Neue Unruhe in mir aus.

Mit offenem Mund und ungläubigen Augen verfolgten wir in der ARD-Redaktion, in der ich damals arbeitete, die Berichterstattung von Nachrichtensprecher Ulrich Wickert. Die Bilder der einstürzenden Türme, die stundenlange Berichterstattung des um Worte und Fassung ringenden Nachrichten-Chefs, das Rätsel um den Anschlag, der weltweite Einsturz der Börsen ließen keine andere Reaktion zu.

Als einen großen Trost empfand ich wenige Tage später die Gedenkfeier zum 11. September in Berlin mit Jocelyn B. Smith. Mit ihrer tiefen Stimme sang die Künstlerin "Amazing Grace“. Diese Hymne wurde unter anderem von CNN weltweit übertragen. Noch heute bekomme ich Gänsehaut bei diesem Song und denke an New York.

 

Charles Kenwright arbeitete bei wissen.de

"Ein Flugzeug ist ins World Trade Center eingeflogen!“ Ich drehte mich um und schaute Stefan an, meinen Arbeitskollegen. "Blöder Witz“, dachte ich noch und schüttelte den Kopf. Nur einen Moment später hörte ich Stefan rufen: "Ein zweites! Da ist ein zweites Flugzeug in die Türme geflogen!“

Diese Szene spielte sich in der Redaktion von wissen.de ab, für die ich damals schon arbeitete. Wir schalteten CNN ein, langsam füllte sich das Zimmer, bis alle Mitarbeiter vor dem Fernseher saßen oder standen. Wir schauten zu, wie der Rauch aus den Türmen aufstieg. Es sah furchtbar aus. Aber was dann passierte, als die Türme langsam in sich zusammensackten, das war unbegreiflich. Glenn, ein amerikanischer Kollege, fing zu weinen an.

Was sollte ich ihm sagen? Wie ihn trösten? Ich glaube, ich sagte etwas wie "Sorry, Glenn“ – unzureichend bestimmt, aber was konnte ich jemandem schon sagen, der gerade mehr als 3000 Landsleute sterben sah?

 

Dorothea Schmidt war am 11. September 2001 in den Bergen

Das ist ein peinliches Geständnis: Ich habe von den Anschlägen am 11. September 2011 zunächst nichts mitbekommen, sondern mich in den Bergen vergnügt, abgeschottet von der Welt, ohne Handy, Zeitung, E-Mail. Die Nachricht traf mich – ich weiß es nicht mehr genau – vermutlich erst Tage später.

Mein Hirn versuchte die Bilder und Nachrichten zu sortieren. Bis sich die Ereignisse ins Herz vorgetastet hatten, war der Rest der Welt längst mit Aufräumarbeiten, psychologischer Betreuung, der Suche nach Angehörigen, Trauerarbeit oder Verschwörungstheorien beschäftigt. Ich hinkte total hinterher und hatte deswegen ein bisschen ein schlechtes Gewissen.

Denn ich war zwar in den Bergen, aber sollte man nicht wenigstens einmal in der Zeit eine Zeitung lesen? Zumal ich nicht nur im Urlaub dort oben war, sondern nebenher auch jobbte. Aber der Kopf war voll neuen Eindrücken eines Nordlichts und Großstadtmenschen, der plötzlich mit freilaufenden Kühen auf einsamer Flur fertig werden, Wasserfälle überwinden und mühsam versuchen musste, sich den Kontext der bayerischen und vorarlbergischen Gespräche oder Fragen zusammenzureimen. „Können Sie das bitte buchstabieren“, war denn mein letzter Versuch, mit meinem Gegenüber ins Gespräch zu kommen. Ich scheiterte. Und er auch: Er konnte das Wort nicht auf Bairisch buchstabieren, nur bairisch sprechen. Damit starb das letzte Fünkchen Hoffnung auf Hochdeutsch in der Bergen ein für allemal.

Ich knöpfte mir (hochdeutsche) Zeitungen vor, holte das mit dem 11. September nach und verband mich über die Medien wieder mit dem Rest der Welt. In die Berge fahre ich heute höchstens noch für ein paar Stunden.

 

Lena Schilder ging noch zur Schule

Als ich am 11.9.2001 von der Schule heimgekommen bin, lief der Fernseher schon. Das war ziemlich ungewöhnlich. Ich habe mich zu meiner Schwester und meinem Vater gesetzt und wir haben das getan, was wohl die ganze Welt getan hat: darauf gestarrt. War das real?
Die Flugzeuge flogen in zahlreichen Wiederholungen wieder und wieder in die Türme. Diese stürzten erneut in sich zusammen. Menschen gaben tränenerstickte Interviews und die Nachrichtensprecher sprachen von Terrorismus.

Mein Onkel hat am 11. September Geburtstag. In Feierstimmung war er 2001 nicht: Dieser Tag wird viel verändern, hat er mir abends am Telefon gesagt.
Wie recht er hatte!

Natürlich habe ich mit den USA und besonders den Angehörigen mitgefühlt. Aber im Laufe der Wochen und Monate hat mich der Kurs der USA auch wütend gemacht. Vor 9/11 war ich an Politik nicht wirklich interessiert. Die Rede von George W. Bush, in der er von der "Achse des Bösen“ und "Schurkenstaaten“ sprach, haben wir sogar im Englisch-Unterricht analysiert. Auch das Gefühl von Bedrohung war neu. In der Schule ging das Gerücht um, dass ein Anschlag auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt stattfinden sollte. Jemand kenne jemanden, der davor gewarnt worden wäre. Absurd. Wir sind trotzdem hingegangen. Aber nur kurz. Und Spaß gemacht hat es auch keinen.

 

Susanne Böllert schrieb ihre Magisterarbeit

Wie jeden Nachmittag saß ich über Stapeln von Sekundärliteratur und suchte angestrengt nach passenden Zitaten zu meiner These von Ingeborg Bachmanns Zeitkritik und Utopievorstellung. Magisterarbeit. Germanistik.

Als meine Mutter plötzlich rief, ich solle mal schnell kommen, da sei was in den Nachrichten. Wir sahen Flugzeuge, die vor einem strahlend blauen Morgenhimmel in zwei Hochhäuser krachten und in Flammen ausbrachen. Die Twin Towers von New York brachen in sich zusammen. Selten hatte ich ähnlich hilflose Nachrichtensprecher erlebt.

Ich packte meine Sporttasche, denn später wollte ich noch ins Fitnessstudio, und machte mich auf den Weg zu Radio Hagen, wo ich als freie Mitarbeiterin tätig war. Erst als ich die Redaktion betrat, in der sich Feste und Freie, Volontäre und Praktikanten auf die Füße traten, begriff ich. Verschämt stellte ich meine Sporttasche in die Ecke. Wir machten uns an die Arbeit. Suchten Hagener in New York, interviewten Amerikaner in Hagen. Ich ging mit meinem Aufnahmegerät zur Kirmes, um O-Töne einzufangen und um zu sehen, ob sich die Fahrgeschäfte weiter drehten. Sie taten es, nur die Musik hatten die Schausteller abgedreht. Auch sie hatten längst noch nicht begriffen, was dort in Amerika geschehen war.

 

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Fuhr nach Hause von Tel aviv , mit meinem alten Subaru prod 1983 ,hoerte im Radio alles!


ich bin mit einer kollegin von der arbeit nach hause gefahren und habe die schreckliche nachricht im autoradio gehört.
zu hause angekommen hat meine frau wortlos und in tränen aufgelöst vor dem fernseher gestanden. da habe ich die grausame wirklichkeit gesehen. diesen tag werde ich niemals vergessen.


ich werde diesen Tag auch so schnell nicht vergessen und das Gefühl, dass ich in diesem Moment hatte kann ich bis heute nachfühlen.

Ich saß in der Handelsschule im Englischunterricht, in der ich meine Ausbildung zur Bürokauffrau absolvierte. Einige unserer Schüler weinten und mir standen die Tränen in den Augen.

Es war ein schockierendes Ereignis an diesem Tag und ich war sprachlos und konnte mich auf den Unterricht nicht mehr konzentrieren.

Wie konnte das nur passieren``????


Ich war an diesem Tag im Krankenhaus und genau an diesem Tag wurde ich operiert. Als ich aus der Narkose spät Abend erwachte, hat mir mein damaliger Freund erzählt, was geschah. Tage später sah ich erst die Bileder im Fernsehen.


habe gearbeitet und es im Radio gehört. Schon beim ersten Flugzeug dachte ich, da kommt noch was.


ich betreute an diesem Tag Jugendliche in unserem Ökoprojekt für Straffällige in Mainz. Es war ein Dienstag- als ich gegen 19 Uhr die Nachrichten sah und auf allen Kanälen dieselben Bilder kamen, begriff ich, dass etwas Furchtbares geschehen ist. Ein Terrorexperte meinte im Interview noch, dass es sich wahrscheinlich nicht um einen Anschlag handeln würde- eher um einen Fluglotsenfehler...


Es ist sehr nah, noch immer!
Wir waren mitten in den Hochzeitsvorbereitungen und an diesem Tag war alles anders als vorher und so ist es bis heute geblieben. Nicht ist mehr, wie es vorher war!


Ich befand mich auf Mallorca, genau am Playa Es Trenc.
Als wir zurückgingen zum Auto checkte meine Begleitung ihre SMS und sagte, da muss was ganz schreckliches passiert sein in New York.

Wir gingen in das nächste Restaurant "Caca Pedro" und alle saßen
völlig bewegungslos vor den TV. Ich sah Bilder, die mir heute noch in den
Knochen stecken. Und, da TVE auf spanisch lief, machte ich praktisch
einen weiteren Crash-Kurs in spanisch. Seitdem weiß ich, was die
Torres Gemelos heißt (Twin Towers)


Wir waren deutsche Journalisten in Jamaika auf Pressereise, um für Zeitungen und Magazine die Klubs der Insel vorzustellen, nahe der paradiesischen Dunns River Falls, als uns die Nachricht erreichte. Dort angekommen, verfolgte eine Gruppe Urlauber beim Cocktail an einer Dschungel-Bar das Geschehen auf dem Fernseher. Eine junge Deutsche, die ich fragte, was dort gerade zu sehen sei, antwortete mir: "Ich glaube, da ist gerade ein Flugzeug in eine Stadt reingeflogen, die heißt Pentagon oder so."


Nach meinem Wechsel der erste Tag in der neuen Schule. Als ich am Nachmittag (MEZ) bei meiner Großmutter in der Kurzzeitpflege saß und beschloss, etwas den Fernseher einzuschalten, waren die Bilder vom brennenden Nordturm auf allen Kanälen. Den Einschlag ins zweite Gebäude konnte ich sozusagen live miterleben..
Den restlichen Tag saß ich zuhause geschockt vor dem TV.


Ich saß im Büro in Siegburg, mein Freund rief mich an und erzählte mir von den Ereignissen. Der Zugang zum Internet war da schon nicht mehr möglich. Als ich dann nach Hause kam, verfolgte ich ununterbrochen die Ereignisse im Fernsehen.


Sehr geehrter Herr Urbach,

wer gedenkt eigentlich der millionenfachen deutschen Opfer, die dem anglo-amerikanischen Bombenterror bis 1945 zum Opfer gefallen sind? Es waren vorwiegend Frauen und Kinder, deren Tod bewußt befohlen wurde um das deutsche Volk zu dezimieren und Platz zu schaffen für das 1943 in Jalta beschlossene Restdeutschland, das belegen unter anderem auch Dokumente über die Aussagen eines gewissen Herrn Churchill!

Meine Aussage soll den Terror vom 11. Sept. 2001 gewiß nicht relativieren; denn jeder Terror gleich welcher Art ist gleichermaßen verabscheuungswürdig und folglich zu verurteilen!

Ich war an diesem traurigen Tag übrigens auf dem Rückweg von einer Bergtour im Südtiroler Ultental!


Ja, wo war ich am 9. September...
Mein Mann und ich waren eingeladen zu einem Geburtstag.
Ich habe im Fernsehen gesehen, wie das erste Flugzeug im Tower eingeschlagen ist.
Ich rief meinen Mann (US-Bürger), der erst nicht kommen wollte, weil er dachte, es handelte sich um einen Krimi.
Geschockt, fassungslos, weinend sahen wir die Berichterstattung.
Aber wir mussten ja zum Geburtstag..
Dort angekommen erzählten wir der Geburtstagsgesellschaft was wir gesehen haben.
Es wurde aber irgendwie ignoriert. Wir konnten aber nicht aufhören darüber zu erzählen, bis der Fernseher eingeschaltet worden ist.
Die unglaublichen Bilder lähmte die Gesellschaft.
Sprachlos waren sie alle..
Mein Mann konnte die ganze Nacht nicht schlafen.
Die Bilder erdrückten ihn, weil wir oft, als wir noch in den Staaten lebten, die Tower besucht haben..


Drei Tage vorher war meine erste Tochter zur Welt gekommen. Ich befand mich jenseits von allem Weltgeschehen, kämpfte mit Fieber und Stillproblemen, war aber auch überglücklich über die gut verlaufene Geburt und mein gesundes Kind. Dann kam mein Mann von der Arbeit nach Hause und ich erfuhr, im Bett liegend und mit Baby im Arm, was geschehen war. Das alles passte einfach nicht zusammen. In was für eine Welt haben wir unser Kind hineingesetzt??? - Diesen Gedanken wurde ich nicht mehr los.


ich hatte durch einen Zufall grad den Fernseher an und habe es dann direkt miterleben können....habe dann tieftraurig bis zum Abend alles weiter verfolgt am Fernseher.


Ich war an dem Tag erst 11 Jahre alt und habe bei meinem besten Freund gespielt. Irgendwann holte uns sein Vater dann aus dem Zimmer und meinte,dass gerade zwei Flugzeuge in das WTC geflogen wären. Ich weiß noch genau,dass ich total Angst hatte,als ich die Bilder im Fernsehen gesehen habe. Ich dachte, das würde jetzt vielleicht auch bei uns passieren. Abends hab ich dann mit meinen Eltern über das Ereignis geredet und danach ging es mir schon besser. Es gibt wenig Tage aus meiner Kindheit,bei denen ich auf Knopfdruck Gefühle von damals wieder hervorrufen kann,wenn ich an sie denke. Aber der 11.9.2001 gehört definitiv dazu.


war gerade auf dem nach Hauseweg, als mich mein Sohn anrief und über das schreckliche Ereignis informierte. Daheim angekommen blickte ich gebannt auf die sich immer wieder wiederholenden Fernsehbilder. Ich telefonierte dann später auch mit meiner in den USA lebenden Cousine.


Ich war im Büro und sah die Eilnachricht auf der ARD-Web-Seite. Habe fassunglos die ersten Bilder angestarrt und bin auf den Büroflur gelaufen (die Türen stehen bei uns meist alle offen) und habe laut gerufen: "Es ist Krieg!" Die KollegInnen sind raus und haben mich fassungslos angestarrt. Ich habe stotternd (ich sonst gar ncicht meine Art) gesagt, was passiert ist. Den Tag war ich nicht mehr arbeitsfähig und habe immer und immer wieder diese Bilder im TV angesehen, als ob eine Wiederholung erst die Endgültigkeit bescheinigt und ich nicht doch einen Alp-Traum habe.... Das werde ich nie vergessen!
Mein Patenkind, welches an diesem Tag Geburtstag hat, habe ich in der Sekunde bedauert, weil sie nun nie wieder unbeschwert ihren Geburtstag feiern können wird.... - und auch daran werde ich an jedem ihrer Geburtstage immer und immer wieder erinnert :-(


Meine Eltern hatten uns zu Ihrer Silberhochzeit eingeladen, mit Ihnen nach Ägypten zu fliegen und dort zu feiern. Der 11. September ist zudem noch mein Geburtstag, es sollte also auch ein Geschenk sein. Ich wollte etwas vorschlafen, wie mein Mann mich weckte und sagte, dass ein Flugzeug in einen der Zwillingstürme geflogen sei. Ich stand auf und dachte mir, "damals bei Krieg der Welten" haben sie auch die Menschen verrückt gemacht" Das ist sicher inszeniert. Dann brach der zweite Turm zusammen, die Nachrichtensprecher waren entsetzt, ich setzte mich auf den Wohnzimmertisch vor dem Fernseher und begann zu weinen.
Abends dann ging unser Flugzeug nach Ägypten. Jeder wurde von MP-Soldaten begleitet - Hochsicherheit in allen Flughäfen und ein sehr merkwürdiges Gefühl im Bauch.


Ich lag am 11.09.2001 krank im Bett. Auf einmal rief meine Frau von unten, daß die Türme des WTC einstürzten wegen eines reingeflogenen Flugzeuges. Ich hab gedacht ich bin im Traum- hab das nicht geglaubt. Aber als sie immer wieder rief, kam ich runter und sah das Unfassbare im Fernsehen. Mir wurde ganz schlecht- setze mich aufs Sofa mummelte mich in Decken ein und starrte nur noch auf den Bildschirm. Es war alles so schrecklich. Diese Bilder brannten sich in meinen Kopf. Ich werde immer wieder daran denken, weil ich es anfangs nicht geglaubt hatte was das passierte.
Wenn man Fieber hat und dann so etwas sieht, dann wird alles noch schlimmer.


Bin Lehrer und habe für die Abendschule diverse Themen vorbereitet. Beim Morgenkaffee habe ich zuerst Radio gehört, hier kam ein Hinweis über die Twin Tower. Also schaltete ich den Fernseher ein und ab da war die Vorbereitung vorbei. Die Abendkurse konnten wir Lehrer und Schüler auch vergessen. Viele Schüler wollten sich mit dem Tagesthema befassen. Teilweise brauchten sie auch Beistand, viele Tränen und Unverständnis auf das gesehene und gehörte.
Auch heute noch sind mir diese Bilder präsent. Mir stockt der Atem und ich brauche wieder ein paar Minuten um klar zu denken.


Mein Freund holte mich von der Arbeit ab und erzählte von einem Flugzeug, das in den WTC abgestürzt war. Als wir kurz danach zusammen vor dem TV saßen flog das zweite Flugzeug in den anderen Turm. Zuerst dachte ich, es sei eine Wiederholung, aber dann sah ich, dass beide Türme brannten...


Ich war zu dieser Zeit für 2 Wochen in Portugal auf Urlaubsreise von Ort zu Ort mit privater Unterkunft. Die ältere Vermieterin war aufgeregt und sagte immer etwas von "alles sicher hier" auf portugiesisch und schlechtem englisch. Es lief sogar der Fernseher im Hintergrund, für mich war da war nur ein brennendes Hochhaus zu sehen, wir wussten noch nicht warum die Vermieterin so aufgeregt war. Erst am Rückreistag haben wir uns darüber gewundert dass der Flughafen in Faro von der Polizei förmlich abgeriegelt worden ist, überall Polizei mit Maschinenpistolen, Taschenkontrollen, etc. Erst ein anderes deusches Paar hat uns über den Anschlag aufgeklärt, rund 4 Tage später wussten wir somit erst Bescheid und haben uns dann erst einmal eine Tageszeitung gekauft.


Ich war gerade auf dem Weg nach Hause als ich im Autoradio von dem Flugzeugeinschlag in dem 1. Tower hörte.
Der restliche Tag gehörte dem Fernseher. Eine Katastrophenmeldung jagte die andere. Wir waren fassungslos und bei den Bildern konnte man die Tränen nicht zurückhalten.


Ich befand mich am 11.9.2001 auf einer Bahnreise.
Beim Umsteigen in Stuttgart konnte man auf einer Video-Leinwand das Geschehen verfolgen...


Ich lag am 11.09.2011 mit einer Erkältung zu Hause auf unserer Wohnzimmercouch und zappte gerade durch das Fernsehprogramm, als ich bei einem Sender (ich glaube, es war RTL) hängen blieb und sah, wie das 2. Flugzeug in den Südturm des World Trade Centers gerast ist. Kurze Zeit später kam meine Oma hoch und wir diskutierten über das Unfassbare. Der restliche Tag gehörte dann dem Fernsehen. Wir erfuhren alles, was an diesem Tag in Amerika passierte, vom Flugzeug im Pentagon und dem Einsturz der Twin Towers usw. Diesen Tag werden wir nie vergessen.


Es war ein sonniger Tag. Ich führte gerade Schachtarbeiten an unserem Haus durch und hatte keinerlei Radio oder TV. Dann rief dann meine Frau "Komm schnell mal rein, ich glaube in Amerika gibt es Krieg". Sie hatte etwas im Radio gehört. Wir schalteten dann sofort den Fernseher an und verfolgten was in den USA geschah. Völlig schockiert verfolgten wir die Nachrichten. An ein Weiterarbeiten war nicht mehr zu denken. Wir hatten einfach nur Angst, was noch kommen würde.


Als ich hier meinen Kommentar gepostet habe, sehe ich auf der gleichen Website einen Facebookuser, welcher sich mit einem Comicavatar von Osama bin Laden schmückt. Das finde ich mehr als makaber und geschmacklos.


Urlaub an der Adria. War kurz in einer Strand Bar Eis holen und hab´s im Fernsehn gesehen. Dachte zuerst das sei ein Film, da ich kein italienisch kann. Aber der Barbesitzer hatte so aufgeregt gestikuliert, als er mir das klar machen wollte......da wußte ich Bescheid. Als ich zu den anderen an den Strand kam, glaubte es keiner so richtig. Nach dem Motto: Alex und ihre Italienischen Sprachkenntnisse.....Eine Weile später sind dann doch alle vor den Fernseher - und nicht mehr davoan weg.....


Ich war schon in den UAS


In der besagten Septemberwoche des Jahres 2001 besegelten unsere Segelmannschaft PMH ("Pfälzer Manöver Helden"), bestehend aus Skipper Bernd, Siggi und mir die kroatische Inselwelt.
Am 11. September war die Insel "Ist" unser Ziel, das wir am Abend erreichten. In der kleinen Marina (Yacht-Hafen) gab es keine Möglichkeit mehr, die aktuelle Wind- und Wettervorhersagen zu bekommen, so rief Skipper Bernd einen Freund in der pfälzischen Heimat an, dass dieser das Wetter für den Folgetag im Internet suchen und uns mitteilen solle.
Am Telefon fragte ihn der Freund, ob wir "das mit dem World Trade Center" in New York mitbekommen hätten…
Telefonisch erfuhren wir also von den Terroranschlägen und lauschten dann fassungslos am Weltempfänger mit.
Unglaublich, was wir zu hören bekamen und noch lange sprachen wir über die betroffenen Menschen, die vielen Toten, die Ängste, aber auch: was jetzt wohl passieren würde auf der Welt.
Erst am nächsten Abend in einer größeren Marina sahen wir die schrecklichen Bilder über alle Fernseher flimmern.
Als ein paar Jahre später wieder Kroatien unser Segelgebiet war und wir abermals zur Insel "Ist" kamen, war die Erinnerung sogleich wieder da.
“Wisst Ihr noch…?“, fragen wir uns auch heute noch, wenn wir bei einem Segeltörn unterwegs sind.
Das Unglück vom 11. September 2001 und die kroatische Insel "Ist" sind in unseren Erinnerungen untrennbar miteinander verbunden.


ich war mit meiner Mutter in einem Shoppingcenter um für mich etwas besonderes zu kaufen. Mein Geburtstag (50) stand vor der Tür, da sollte es was besonderes sein. Als ich in der Umkleidekabine stand hörte ich die Nachrichten und alle im Laden waren sehr erschrocken und sehr ängstlich. Was passiert da gerade? Was wird sich daraus entwickeln?
Ich hatte keine Lust mehr, mir etwas zu kaufen. Wir sind auf dem direkten Wege nach hause gefahren und saßen dann den ganzen Tag bis tief in die Nacht am Fernseher. Es war alles unbegreiflich schrecklich.


Ich war mit meinen beiden Söhnen (3 und 5 Jahre alt) beim Friseur, als wir dort über das Radio von den grauenvollen Anschlägen erfuhren. Es herrschte mit einem Mal Stille in dem Salon - alle waren schockiert, konnten nicht fassen, was geschah ...


Während der Stunde des Anschlags ins World Trade Centres in NY habe ich mich auf einem Campingplatz im Tessin aufgehalten.

Gruss: hardy


Ich saß bei der Arbeit vor dem Computer und erhielt eine SMS von meinem damals 12 Jahre alten Sohn: "Dritter Weltkrieg!" Ich schüttelte den Kopf und verstand nichts; kurz darauf kam mein Chef und erzählte von den Einschlägen. Eine Kollegin hatte ein Bild auf ihrem Schreibtisch, dass Sie auf einem Turm des WTC zeigt. Seit dem Tag ist es nicht mehr dort.


Ich sah den KIKA und erfuhr so davon


Als ich es erfuhr habe ich sofort gesagt: das haben die Amerikaner selber gemacht.
Im Nachhinein hat sich meine Theorie bestätigt. Die vielen, unschuldigen Menschen im WTC wurden von der amerikanischen Elite ermordet.


Ich war auf der Arbeit in Düsseldorf. Mein Freund rief mich an und hatte mir per Telefon erzählt, dass ein Flugzeut ins WTC geflogen ist. Ich bin zu einem Kollegen gegangen und habe Ihm das erzählt und er meinte es sei sogar ein zweites Flugzeug in das andere Haus geflogen. In dem Moment kamen schon andere Kollegen in den Flur und wir sind dann alle in den Konferenzraum gegangen und haben da das erstemal die schlimmen Bilder gesehen. Ich dacht nur, hoffentlich stürzen die nicht ein und in dem Moment stürzte der eine Turm ein. Ich hatte Angst und dachte nur, das gibt Krieg!- An arbeit war nicht mehr zu denken und alle haben nur noch geschockt auf die Bilder geschaut und waren fassungslos.


Mein Mann und ich waren mit dem ein halben Jahr alten Noah, der vom Jugendamt wenige Woche vor der Geburt wegen Nackenfalte abgetrieben werden sollte, in Frankfurt bei einer Anwaltskanzlei. Am 30.8.2000 hat uns das Jugendamt alle anderen sieben Kinder als Geiseln genommen damit das achte Kind mit Downsyndromverdacht abtreibe. Wir waren von der Anwältin zurück auf der Autobahn Frankfurt- Darmstadt nach Hause, da hörten wir was im Radio, was sich anhörte wie ein Reality-Science-Fiction. Es gab ja diese Werbung, wo eine Frau eine Reise im Büro online buchte und samt Boeing aus einem Bürohochhaus rausflog. Ich träumte sehr oft einen Alptraum, dass ein Flugzeug in ein Hochhaus krachte---ich dachte Gehirnentmüllung von dieser Werbung.
Dann ging ich zuhause sofort an die Fernseher und sah diie allererste Meldung nachmittags. Es sah aus wie Science-Fiction, weil die Sprecherin lächelte. Ich rief den Sender an, die Bestätigten, dass es kein Spielfilm sein und ich schrie, warum blenden Sie nicht ein. "Realtität, kein Spielfilm." Ich heulte, hatte sowas wie einen Nervenzusammenbruch. Meine Schwiegermutter rief an, das ganze ginge mich nichts an. Doch , sagte ich, das kann in Frankfurt auch passieren, ausserdem wer weiss wer da drin ist! MEin ältester Sohn rief an (der lebte zunächst ungefangen vom Jugendamt bei Freunden) ob ich Nachrichten gesehen hätte. Ja, der Vater eines Freundes arbeite in World Trade. Der überlebte aber weil er am Morgen nicht zur Arbeit ging wegen Fieber, wussten wir aber erst Tage später, weil die Internetverbindung nach USA brach zusammen. Dann rief die Schwiegermutter wieder an, ob sie mich in die Psychiatrie fahren solle, das sei doch alles ganz weit weg. Nein, schrie ich, da ist der Vater von einem Freund von J. drin! Und halte deinen Gott losen Rand! Ich warte auf dringende Anrufe! Hängte auf und heulte heulte heulte. Am nächsten Tag kam der psycho-soziale Dienst--ich habe Anwälte, ihr seid irre, nicht ich. Meine Kinder hat das Jugendamt geraubt, und es könnte der dritte Weltkrieg ausbrechen! Ich weine, ihr grinst, wer ist hier in der Situation verrückt???Während die Nervensägen da waren, kam die erlösende Nachricht, dass der Vater lebt und per Urlaubsschiff nach Deutschland zurückfuhr--sein Arbeitsplatz war ja weg. Seit elf Jahren sind vier Kinder immer noch vom Jugendamt geraubt. (Wir sind ein Ehepaar das der Bibel glaubt, und werden verfolgt wie alle die "christliche Fundamentalisten" geschimpft werden. Mein ältester Sohn wusste, dass ich die Werbung falschrum träumte und wir per Handy drüber redeten so ging denn mein erster Computer kaputt, Vorläufer von Staatstrojaner vermutlich. Ich vermute aber dass irgendwelche Terroristen in dem Gebäude Sprengladungen reingetan haben weil die beiden Türme zusammenbrachen wie gesprengt. Später dachte ich, warum eigentlich das Geld die mehrheitlich geglaubte Religion im Westen ist, und warum Banken höher und größer sind als Gotteshäuser..


Also, ich hatte im Sommer meine Ausbildung abgeschlossen und leider im September noch keine Arbeit. Ich war an dem Tag aber unterwegs und hatte noch nichts mitbekommen. Als ich gegen 3 wieder daheim war, wollte ich eigentlich nur ein bisschen abspannen und meine Lieblingsserie sehen, als die Nachricht kam, dass das Programm geändert wurde. Erstmal, bevor ich wusste was geschehen war, war ich etwas verärgert. Als ich dann aber die Bilder sah, warum alle Sender ihr Programm geändert hatten, war ich geschockt. Der erste Turm brannte und kurz darauf flog das zweite Flugzeug in den zweiten Turm. Es war alles so irreal, als würde das alles gar nicht wirklich passieren, wie ein Film. Aber gleichzeitig wusste man auch, dass es leider bittere Wahrheit ist und genau DAS auf der anderen Seite der Erde gerade passiert. Dass Menschen in den obersten Stockwerken in der Falle sitzen und/oder gezwungenermaßen “freiwillig“ in den Tod springen. Ich konnte die Tränen nicht zurückhalten und wollte es auch nicht. Ein Horror der die Welt verändert hat.
Meine Hochachtung gilt den Einsatzkräften – seien es Feuerwehr, Polizei oder Rettungskräfte. Und allen Betroffenen wünsche ich, dass sie auf irgendeine Art Ruhe und Trost finden können.


Ich befand mich mit 3 Geschäftspartnern aus Japan auf der Autobahn in Richtung Hannover zu Werkzeugmaschinen-Messe EMO. Im Autoradio hörten wir von einem Unglück mit einem Flugzeug, dass in ein Hochhaus geflogen ist.
In der nächsten Raststätte konnten wir den Anfang der Katastrophe im Fernseher verfolgen.
Meine japanischen Gäste und ich waren erschüttert.
Die gesamte Messe stand unter dem Eindruck des Terroraktes. Es gab kaum ein anderes Thema. Die Stimmung war gedrückt. Alle Menschen waren schockiert.


Der Tag war ein ganz normaler Tag gewesen. Meine Kinder ( 14 und 11 ) machten Hausaufgaben. Der Ältere, damals ein absoluter Star Trek Fan, hatte sich wegen seiner Serie beeilt und schaltete den Fernseher an. Er sah Nachrichten und Programumstellung und war erst sauer. Allmählich wurde ihm aber klar, dass da etwas Schlimmes passierte und er holte mich. Ich dachte zuerst an ein Unglück aber dann wurde schnell klar, dass von Terror die Rede war. Ich rief meine Eltern an, die auch sofort den Fernseher anmachten.

Wir selber saßen wie versteinert da und sahen die Bilder aus der USA. Immer wieder meinte mein Ältester, dass das wie im Film sei, nur jetzt in echt, und dass er nie geglaubt habe, dass solche Sachen echt passieren könnten. Wir haben in der kommenden Zeit immer wieder und wieder darüber geredet, weil ich merkte wie erschüttert und geschockt die Kinder waren.

Im Schulunterricht meines Ältesten wurde das im Kunstunterricht auch ein Thema. Die Kinder gestalteten Bilder zu dem Geschehen. Mein Sohn zeichnete die Türme beim Einsturz und die vielen Menschen, die dort noch in ihrer Verzweiflung in die Tiefe sprangen. Diese Bilder hatten sich bei ihm am meisten eingeprägt.

Der Tag war sicher ein besonderer. Nur finde ich es schade, dass andere Geschehnisse, die ebenfalls schreckliche Auswirkungen auf viele Menschen haben, nicht die Beachtung der Menschen finden, weil sie nicht als Livesendungen zu sehen sind und deswegen auch kaum Menschen aufrütteln oder berühren. Ich habe mich oft gefragt, ob der 11. Sep. die Welt ebenso verändert hätte, wenn der Terror nur eine Meldung und keine Livesendung gewesen wäre.


Als die Nachricht kam, saß ich gerade bei meinem Zahnarzt und sollte eine Injektion für eine Extraktion meines Weisheitszahnes bekommen.
Wir haben dann beide spontan entschieden das es heute kein guter Tag sein kann um meinen Weisheitszahn zu ziehen. Er ist heute noch an Ort und Stelle und mnchmal wenn er Zicken macht denke ich an den 11.09.2001


ein tag der ganz normal anfing. gearbeitet wie immer. ich war online mit einem freund aus florida, der plötzlich sagte er muss mal schnell nachrichten gucken, in new york sei was passiert.
es passiert ständig was in new york, so what. dann machte mich das leben später abends nachrichten anschalten und ich dachte, seid wann zeigt man in der tagesschau filmausschnitte, hatte den anfang nicht mitbekommen. und dann.... nein, das war kein filmausschnitt.. oh mein gott... das gibts jetzt nicht... da kann doch kein flugzeug in einen tower.. da war ich noch vor sechs monaten bei geschäftspartnern ... aber es war real. ca. eine stunde später fand mich mein mann, immer noch regungslos und nicht ansprechbar. die bilder kann ich bis heute nicht sehen. ich kannte 27 menschen. ich kann bis heute nicht nach new york.


Ich war an diesem Tag in Fresno (Kalifornien) Urlaub bei meiner Schwägerin .
Bin so gegen 7.00 aufgestanden,meine Frau und meine Schwägerin lagen noch im Bett ,hab angefangen das Frühstück vorzubereiten.
Irgendwnn dann klingelte das Telefon ein bekannter aus Colerado rief an wir sollten doch mal das Fersehn an machen etwas schreckliches ist passiert.
Dann sahen wir das mit den Anschlägen, es war erschütternd.
Seit diesem Tag war es irgend wie anders dort drüben,Hoower Staudamm abgesichert kein Farstuhl nach unten.
Las Vegas nur selten ein Flieger,selbst beim Rückflug von San Frasiscodie abflughalle war leer


Am 11. September 2001 bereitete ich mich mit einem Freund in der Unibibliothek ausgerechnet auf meine Stahlbauklausur vor. Eine Kommilitonin kam zu uns und erzählte uns von dem Anschlag und den einstürzenden Twin Towers. Ich dachte zuerst, sie will uns verarschen. Es erschien uns nicht plausibel, dass zwei Wolkenkratzer durch Flugzeugeinschläge komplett in sich zusammenfallen können. Ich schaute mir ungläubig die Aufnahmen der einstürzenden Wolkenkratzer im Internet an. Ich und mein Lernpartner kamen bereits an diesem Tag zu dem Schluss, dass bei dieser Katastrophe kräftig nachgeholfen wurde. Für viele Menschen war 9/11 ein Tag der Trauer, für mich war es der Tag, an dem ich die rote Pille schlucken musste. Ich hätte nie gedacht, dass ein so großer Teil der westlichen Bevölkerung so einfach hinters Licht zu führen wäre, dass sich so viele Menschen manipulieren lassen können. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu ahnen, dass mit zwei Flugzeugen nicht drei Hochhäuser zum Einsturz gebracht werden können. Man braucht kein Physiker oder Statiker sein, um zu wissen, dass Gebäude, die Momentenkräfte in Dimensionen von MNm aufnehmen und mindestens das acht- bis zehnfache ihrer Eigenlast stemmen können, nicht so einfach einstürzen und pulverisiert werden. Um das zu begreifen, braucht man eigentlich nur gesunden Menschenverstand. 9/11 ist der Tag, an dem ich einsehen musste, dass ein großer Teil der Menschen nichts anderes als Schafe sind.


Ich war zu diesem Zeitpüunkt 9 Jahre alt. Meine Oma hat damals angerufen und gesagt, dass wir den Fernseher einschalten sollen. Danach haben wir den ganzen Tag die Entwicklungen nach dem Unglück verfolgt.


Nach dem Büro bin ich zu einer Vernissage in der Bayerischen Landesbank gegangen. Am Eingang stand jemand von der Landesbank und sagte, dass wegen der schrecklichen Ereignisse in Amerika die Veranstaltung ausfällt, man könne sich die Bilder aber anschauen. Ich war völlig ahnungslos. Auf Nachfrage habe ich dann erfahren, was passiert war. Wie in Trance habe ich mir die Bilder angeschaut. Ich kann mich nicht mehr erinnern, was es war. Aber ich wollte bewusst nicht gleich vor den Fernseher. Daheim haben mich dann die Bilder aus New York mit voller Wucht getroffen und die davor gesehenen weggewischt.

Ich habe dann meine eigenen Fotos vom WTC herausgesucht und sie zusammen mit einem Foto des Angriffs jahrelang an der Pinwand im Büro gehabt.


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