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Rauchen – die Geschichte des Glimmstängels (Podcast 167)

Die Zigarette – verführerisch, verrucht, verpönt, verboten.
Raucher atmet aus

Rauchen und Tabakqualm begleitet uns seit Jahrhunderten.

"Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft", soll der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain einmal gesagt haben. Glimmstängel, Sargnagel, Fluppe, Kippe, Zise, Zippe, Lulle – die Zigarette hat viele Namen. Ursprünglich stammt das Wort Zigarette vom französischen Wort "Cigarette" und meint die kleinere, kostengünstigere Variante der "Cigarre" – der Zigarre. Lange galt – Wer raucht ist cool, gerade auch in Filmen. Doch die verruchte Lady von heute wird es – wie alle Raucher – nicht leicht haben, in der Bundesrepublik Deutschland eine Kneipe ausfindig zu machen, in der das Rauchen an der Bar erlaubt ist. Obwohl die Zigarette noch immer ein Teil unserer Kultur ist, hat sich die Einstellung zum Rauchen innerhalb der Gesellschaft gewandelt. Unser Podcast über den blauen Dunst.

 

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Die Raucher sind Süchtige. Sie können da Rauchen, wo sie andere nicht gefährden. Raucher-Clubs wären eine Lösung. Keine Lösung sind abschreckende Bilder auf Zigarettenschachteln. Raucher interessieren diese nicht, höchstens Rauchanfänger.


Leider behaupten auch hier wieder mal die "Experten", dem Nikotin werde eine beruhigende Wirkung zugeschrieben. Sie wissen nicht, dass Nikotin je nach Situation drei Wirkungsweisen hat:

* Auf Nichtraucherinnen und Nichtraucher wirkt Nikotin mit Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit, weil ihre Rezeptoren nicht gegen das starke Nervengift geschützt sind und es auf dem Kanal der Wohlfühlinformationen nicht die gewohnten zarten Streicheleinheiten verteilt, sondern herumprügelt.
* Auf Raucherinnen und Raucher wirkt Nikotin entspannend, wenn sie längere Zeit nicht geraucht haben, weil das Nikotin in die dämpfende Schutzvorrichtung der Rezeptoren eindringt und wie durch Ohrstöpsel leiser wird und die Wirkung von Wohlfühlinformationen simuliert.
* Auf Raucherinnen und Raucher wirkt Nikotin Stress erzeugend, da in Phasen ohne Zigarette die Wohlfühlinformationen simulierende Wirkung der vorherigen Zigarette abflaut und den Rezeptoren aufgrund der Immunisierung die gewohnten Streicheleinheiten fehlen.

Nur gegen diesen Stress durch Entzug hilft Nikotin kurzfristig. Langfristig erzeugt es ihn. Nichtraucherinnen und Nichtraucher haben diesen Stress nicht, und wer mit dem Rauchen aufhört, hat ihn innerhalb kürzester Zeit auch nicht mehr, wie Tausende ehemalige Raucherinnen und Raucher zu berichten wissen. Darum muss uns nach dem Rauchstopp nichts fehlen.